Afrikanische Gottesdienste mit Spendenaktion
Schüler in Tansania können sich freuen

Greven/Reckenfeld -

In den beiden Afrika-Gottesdiensten am Wochenende berichtete Pfarrer Anthony Adani aus seinen persönlichen Erfahrungen in seinem Heimatland Nigeria.

Dienstag, 12.11.2019, 11:32 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 12:00 Uhr
Der Reckenfelder Gospel-Chor Mixed Voices gestaltete die Afrika-Gottesdienste musikalisch.
Der Reckenfelder Gospel-Chor Mixed Voices gestaltete die Afrika-Gottesdienste musikalisch. Foto: Gunnar A. Pier

Der Süden des Landes – 1967 bis zum Ende des „Biafra-Krieges“ 1970 unabhängig – müsste eigentlich reich sein wegen des dort vorhandenen großen Erdölvorkommens.

Aber das Geld mit dem Erdöl würden andere machen, etwa internationale Firmen wie Shell oder Total.

In Nigeria seien die Muslime in der Mehrheit und die Christen in der Minderheit. Es gebe große Unterschiede zwischen den Landesteilen, so sei im muslimisch dominierten Norden des Landes die Vielweiberei erlaubt, im christlich dominierten Süden natürlich nicht.

Auch in Deutschland bekannt sei die Boko Haram, eine islamistische terroristische Gruppierung im Norden Nigerias. Man könne deren Namen übersetzen mit „Bildung ist schlecht“. Aus seinen persönlichen Erfahrungen heraus freue er sich, dass die Martinus-Gemeinde eine Grundschule in Tansania unterstütze, denn Bildung sei der Schlüssel für mehr Gerechtigkeit.

Afrika-Gottesdienste in Greven 2019

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  • Am zweiten November-Wochenende fanden in Greven die traditionellen Afrika-Gottesdienste statt. Am Samstagabend ging es in der St.-Martinus-Kirche los.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pfarrer Anthony Adani aus Nigeria zelebrierte die Gottesdienste am Samstag in Greven und am Sonntag (Foto) in Reckenfeld.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Samstagabend stellte Hanne Wieskamp in der St.-Martinus-Kirche in Greven das Partnerprojekt in Iringa/Tansania vor . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . am Sonntagmorgen in Reckenfeld war Paul Pier an der Reihe.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch das ist schon Tradition: Der Reckenfelder Gospelchor Mixed Voices sorgt für die Musik.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Aber auch Pfarrer Adani wagte das eine oder andere Lied.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Chor Mixed Voices singt stets auch Lieder in der afrikanischen Sprache Kisuaheli.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pfarrer Anthony Adani berichtete in packenden Worten aus seiner Heimat Nigeria.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Helge Pier aus dem Gospelchor Mixed Voices sang ein Solo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pfarrer Anthony Adani berichtete in packenden Worten aus seiner Heimat Nigeria.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pfarrer Anthony Adani berichtete in packenden Worten aus seiner Heimat Nigeria.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pfarrer Anthony Adani berichtete in packenden Worten aus seiner Heimat Nigeria.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch das ist schon Tradition: Der Reckenfelder Gospelchor Mixed Voices sorgt für die Musik.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch das ist schon Tradition: Der Reckenfelder Gospelchor Mixed Voices sorgt für die Musik.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pfarrer Anthony Adani berichtete in packenden Worten aus seiner Heimat Nigeria.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch das ist schon Tradition: Der Reckenfelder Gospelchor Mixed Voices sorgt für die Musik.

    Foto: Gunnar A. Pier

Für die besondere musikalische Gestaltung der beiden Gottesdienste sorgte der Reckenfelder Gospelchor „Mixed Voices“ unter der Leitung von Martina Eßing, für die sie reichlich Beifall der Gottesdienstbesucher in der Martinuskirche und in der Franziskuskirche erhielten.

Die Gottesdienstteilnehmer der beiden Afrika-Messen am vergangenen Wochenende spendeten die tolle Summe von 1400 Euro, so eine Mitteilung. Dieses Geld wird der St. Charles Grundschule in Iringa (Tansania) zugutekommen.

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