Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt: Südlicher Abschnitt bald wieder frei
Mitte Dezember ist Abschnitt drei dran

Reckenfeld -

In vier Wochen dürfte sich die Verkehrssituation in Reckenfeld wieder etwas entspannen. Dann soll der zweite Bauabschnitt des Umbaus der Emsdettener Landstraße abgeschlossen sein und die Verkehrsführung (ab dem 15. Dezember) wieder geändert werden.

Donnerstag, 14.11.2019, 23:28 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 23:30 Uhr
Bald erfolgen hier die Asphaltarbeiten, so dass die Ortsdurchfahrt südlich des Eichendorffweges wieder passierbar ist.
Bald erfolgen hier die Asphaltarbeiten, so dass die Ortsdurchfahrt südlich des Eichendorffweges wieder passierbar ist. Foto: Oliver Hengst

Sprich: Die Bauarbeiter ziehen weiter in den Bereich zwischen Eichendorffweg und Zufahrt zu Freilichtbühne (dritter Bauabschnitt). Die Emsdettener Landstraße wird ergo im südlichen Bereich, zwischen Kreisel in der Ostmitte und Eichendorffweg, wieder beidseitig passierbar sein.

Diesen Zeitpunkt dürften nicht nur die betroffenen Unternehmen in diesem Bereich herbeisehen, sondern auch die Anwohner an den Ausweichstrecken. „Die Industriestraße wird dann nicht mehr für die Umleitung benötigt“, sagte André Kintrup, im Rathaus für Straßenbau zuständig, nun im Bezirksausschuss. Auch die oft als Umleitung genutzten Straßen im Block A dürften dann wieder spürbar entlastet werden.

Doch natürlich werden weiterhin Umleitungen nötig sein. Die großräumige (über die Bundesstraße) bleibt weiter bestehen. Der innerörtliche Verkehr soll über den Eichendorffweg geschickt werden. Denn der dritte Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt wird wie bereits die beiden ersten während der Arbeiten voll gesperrt (frei bis Baustelle).

Die mit einer provisorischen Trasse ausgestattete Werner-von-Siemens-Straße (Feuerwache) wird weiter geöffnet bleiben, wie es die SPD gefordert hatte. Die Fraktion befürchtet, dass der Eichendorffweg für die Aufnahme des zu erwartenden Durchgangsverkehrs nicht geeignet ist.

Bedenken, die Kintrup nicht teilt. „Selbstverständlich ist der Eichendorffweg dazu in der Lage, erst recht temporär.“ Die Straße sei eine Gewerbestraße, sie könne technisch die gleiche Belastung aufnehmen wie die K53 – bis zu 15 000 Fahrzeuge am Tag. Könnte, denn laut Kintrup wird es im Eichendorffweg zu einer solchen Belastung real nicht kommen.

Die Durchfahrt an der Feuerwehr bleibt also offen – und die Trasse wird auch nach dem Umbau der K53 (vorerst) nicht wieder zurückgebaut. Denn Kreis und Bund planen, zu einem noch nicht definierten Zeitpunkt die so genannte Fiege-Kreuzung zu erneuern. „Da wird man auch Lösungen finden müssen, Verkehre, die sonst über die Bundesstraße geführt werden, anderswo herzuleiten. Schon, um den Ortsteil Reckenfeld nicht völlig abzuschneiden“, sagte Kintrup. Was den erstaunten Ausschussvorsitzenden Klaus-Dieter Niepel (SPD) Nachfrage veranlasste, ob der Verkehr dann eventuell an der Feuerwache entlang über die Reckenfelder Bahnhofstraße geleitet werden soll. „Das ist nicht Ihr Ernst, oder?“ Kintrup dazu: „Das weiß noch keiner.“ Der Ausbau sei noch nicht terminiert, Kintrup schätzt, dass es in fünf Jahren soweit sein könnte.

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