Kunstaktion in der Gesamtschule
„Kunst macht viel Arbeit“

Greven -

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, sagte der Komiker Karl Valentin einmal. Das konnten zehn Schüler und Schülerinnen des 7. Jahrgangs im letzten halben Jahr bei der Erarbeitung einer Expertenarbeit im Rahmen des Förder-Forder-Projekts erfahren.

Donnerstag, 14.11.2019, 19:27 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 19:30 Uhr
Hier konnten sich die Besucher die selbst gemalten Bildwerke betrachten. Die Schüler hatten teilweise das Motiv ihres gewählten Kunstwerkes oder die Malweise des Künstlers, mit dem sie sich beschäftigt hatten, aufgegriffen.
Hier konnten sich die Besucher die selbst gemalten Bildwerke betrachten. Die Schüler hatten teilweise das Motiv ihres gewählten Kunstwerkes oder die Malweise des Künstlers, mit dem sie sich beschäftigt hatten, aufgegriffen. Foto: Gesamtschule

Zum Thema „Malerei des 20. Jahrhunderts“ beschäftigten sie sich – hauptsächlich theoretisch, aber auch praktisch – mit einer selbst gewählten Epoche aus der Kunstgeschichte, vom Impressionismus bis zur Popart, heißt es in einer Mitteilung.

Angeleitet wurde diese Projektarbeit von der Deutsch- und Kunstlehrerin Frau Georg.

Im Mai führte zunächst ein Unterrichtsgang ins Folkwang Museums Essen. Aus der Sammlung, wählten sich die Schüler je ein Gemälde aus, das sie ansprach und interessierte.

Jenny und Tanel interessierten sich von Anfang an für die Bilder von Vincent van Gogh. Seine spannende Biografie – Stichwort abgeschnittenes Ohr – hatte beide neugierig gemacht. Also suchten sie im Museum nach Gemälden von ihm und wählten „Rhônebarken“ aus dem Jahr 1888. Nachdem sie das Bild direkt im Museum skizziert hatten, erforschten sie im weiteren Verlauf des Projekts den Werdegang des Malers und die Kunstepoche des Impressionismus.

Mit dem Bauhaus und dem abstrakten Künstler Josef Albers befasste sich Leo. Das Gemälde „Hommage to The Square, White Island“ („Huldigung an das Quadrat“) aus dem Jahr 1961, das ausschließlich aus drei verschiedenfarbigen Quadraten besteht, hatte ihm bei der Führung besonders gefallen.

Am gut besuchten Expertenabend in der Schule wurden dann die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit Mitschülern, Eltern und Lehrern stolz präsentiert. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen und hören lassen. Die genaue Bildbeschreibung zu Beginn des Vortrags hatten die Schüler an einem Projekttag in der Stadtbücherei Greven vor einem Greenscreen aufgenommen, was sehr zur Auflockerung ihrer Vorträge beitrug.

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