Rumänische Kohlrouladen
Schmeckt nicht nur am Feiertag

Greven -

„Das gab es bei uns oft am Sonntag nach der Kirche. Am Samstag wurde dann vorgekocht.“ Sehr praktisch – und sehr lecker, diese rumänische Form der Kohlrouladen. Mia Bechstein bereitet das Gericht, das in Rumänien „Sarmale“ heißt, deshalb auch in Deutschland gerne zu.

Montag, 09.12.2019, 06:09 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 10:18 Uhr
Während die Rouladen garen, rührt Mia Beckstein (links) zusammen mit Paula Fromosu die Polenta ins kochende Wasser.
Während die Rouladen garen, rührt Mia Beckstein (links) zusammen mit Paula Fromosu die Polenta ins kochende Wasser. Foto: Oliver Hengst

Wie bei Kohlrouladen üblich werden die Weißkohlblätter zunächst blanchiert. Rindergehacktes, Zwiebeln, Petersilie und Gewürze bilden die Füllung. Und als Clou kommt Reis hinzu, der noch roh ist, wenn er zusammen mit der anderen Füllung in den Weißkohlpäckchen verschwindet.

Die Rouladen werden dann in einen Sud aus Wasser und Tomatenmark gelegt, der mit Salz und Pfeffer sowie der in Osteuropa verbreiteten Würzmischung Vegeta kräftig abgeschmeckt wird. Mia Pechstein und ihre Mit-Köchin Paula Fromosu raten, die Rouladen etwa 35 Minuten bei geschlossenem Deckel garen zu lassen.

Das alles kann – siehe oben – bis hierhin auch schon am Vortag erledigt werden. So muss es am Tag, an dem es auf den Tisch soll, nur noch aufgewärmt werden. Frisch hinzu kommt dann als Beilage die Polenta, die in heißes Wasser eingerührt und gekocht wird, bis eine püree-artige Konsistenz erreicht ist. Auf dem Keller angerichtet veredelt ein Löffel Creme fraiche auf den Kohlrouladen sowohl die Optik als auch den Geschmack.

„Wir essen das gerne an Weihnachten, Silvester und anderen Feiertagen“, erklärt Mia Bechstein.

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