Kämmerer Matthias Bücker
Überschuss sinkt und bleibt

Greven -

Die gute Botschaft war kaum verklungen, da war sie von der politischen Wirklichkeit auch schon wieder kassiert worden. Einen Überschuss von 1,8 Millionen Euro konnte Stadtkämmerer Matthias Bücker im jüngsten Hauptausschuss vermelden. Immerhin eine satte Million mehr als bei der Einbringung des Haushaltes kalkuliert.

Samstag, 14.12.2019, 08:13 Uhr aktualisiert: 14.12.2019, 08:20 Uhr
Kämmerer Matthias Bücker.
Kämmerer Matthias Bücker. Foto: Ralf Emmerich

Positiv zu Buche schlugen laut Bücker zwei Faktoren: Einmal die erwartete Senkung der Kreisumlage, also der Abgabe der Kommunen für den Kreis Steinfurt. Und ein neuer Schlüssel für die Verteilung der Umsatzsteuer-Einnahmen. Der sorgt dafür, dass die Kommunen mehr von den beim Bund auflaufenden Unternehmenssteuern abbekommen.

1,8 Millionen also – aber davon muss man reichlich Abstriche machen. Denn im Hauptausschuss wurden noch nachträglich zahlreiche kostenträchtige Wünsche erfüllt. „Deutlich im sechsstelligen Bereich“, sagt der Kämmerer. Dazu gehören Investitionen – über mehrere Jahre – in den Rad- und Nahverkehr, die Anhebung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten auf 100 Prozent, sowie Geld, um einen Testlauf für ein Einbahnstraßensystem in der Innenstadt zu finanzieren.

Die genauen Auswirkungen der Wünsche aus der Politik werden bei der Beratung im Rat am kommenden Mittwoch aufgetischt. Bücker: „Wir bleiben im positiven Bereich.“

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