Reckenfelder Weihnachtsmarkt
Der Nikolaus macht Home Office

Reckenfeld -

Rund 300 Freiwillige haben wieder mal angerichtet am dritten Adventssamstag – für den besten Budenzauber der Welt. Gemeint ist natürlich der in Reckenfeld.

Sonntag, 15.12.2019, 18:18 Uhr aktualisiert: 16.12.2019, 16:54 Uhr
Home Office für den Nikolaus – weil‘s draußen zu windig war. Auch in der Kirche wird er von Kindern umringt.
Home Office für den Nikolaus – weil‘s draußen zu windig war. Auch in der Kirche wird er von Kindern umringt. Foto: Stefan Bamberg

Sogar beim Bischof von Myra sind die Vorzüge der modernen Arbeitswelt inzwischen angekommen. Bei dem Sauwetter raus aus dem Haus? Nee, das soll mal schön der Weihnachtsmann machen mit seinem Coca-Cola-Truck. Der Nikolaus gönnt sich heute eine Runde Home Office – er bleibt in der Kirche.

Was seiner Popularität fürwahr nicht schadet: Auch in den heiligen vier Wänden sehnsüchtiges Warten auf den Mann, der sich von den Santa Cläusen dieser Welt durch den Bischofsstab und das Kreuz auf der Mütze unterscheidet.

Und durch die Stutenkerle, die er an seine vielen kleinen Fans verschenkt. Durch seinen Rauschebart lächelt er übrigens so verschmitzt, dass man ihn glatt mit Franz-Josef Holthaus verwechseln könnte – aber das kann natürlich nicht sein.

Programmdirektor Holthaus hat ja schließlich genug anderes zu tun, ein paar Stunden vorher: „Eine tolle Leistung – und das alles ehrenamtlich!“, feiert er da jene, die den Reckenfelder Weihnachtsmarkt auch 2019 zu etwas ganz Besonderem werden lassen: die Gruppen und Vereine, die Einrichtungen und Musiker, die Leute des Ortsteils. Rund 300 Freiwillige haben wieder mal angerichtet am dritten Adventssamstag – für den besten Budenzauber der Welt.

Reckenfelder Weihnachtsmarkt 2019

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Der mit nur einem Startrompeter beginnt: Brexit-Gegner Roger Meads muss seinen Duett-Partner „Pieder Wennemeyer“ entbehren, weil der Husten hat. Stattdessen liefert der Bürgermeister sich einen Poetry Slam mit Chef-Dichter Andreas Hajek: „Von drauß‘ vom Rathaus komm‘ ich her…“ Da muss er selber lachen.

Apropos: Lachen, wo man hinschaut! Beim genüsslichen Biss in die Freilichtbühnen-Reibekuchen, beim köstlichen Kolping-Kuchenschmaus, beim Stockbrot backen mit den hierfür mit dem Schönste-Hütte-Preis prämierten Pfadis, bei der gepflegten Glühwein-Verlötung gegen Sturm und Kälte. Natürlich auch beim Geschenke shoppen: Wer noch was für die Familie sucht, wird beispielsweise bei Gisela Sperlings herrlichem Weihnachtsgelee fündig. Und bleibt danach für gewöhnlich noch ein bisschen – weil: „Jetzt trinken Sie ja wohl auch noch ein Likörchen, nech?“, bittet Sperling.

Das schmeckt, und das lockert die Zunge – zum Mitsingen in der Franziskus-Kirche. Wo das bekannte Max-Raabe-Motto regiert: „Lasst mich rein, ich hör‘ Musik!“ So rappelvoll ist es, da ist reinkommen mitunter wirklich nicht leicht – drin bleiben umso mehr: Pop und Beatbox mit den Scales, Filmsongs mit den Kinderchören, Gospel und Folklore, Weihnachtslieder-Medleys von Flötisten und Kita-Kids. Viele, viele Chöre und Orchester – alle mit viel Liebe und Gefühl. Und das ist ja das Wichtigste an Weihnachten.

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