Neue Reglung für Bauvorhaben
35 Prozent öffentlich geförderter Wohnraum

Greven -

Kaum hatte die „bunte Koalition“ am Mittwochabend den Haushalt verabschiedet ging es auch schon wieder auseinander. Denn beim Thema „Quotierung für den öffentlich geförderten Wohnraum“ mochte die FDP nicht mit den anderen Parteien mitstimmen.

Freitag, 20.12.2019, 11:01 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 11:50 Uhr

Die beschlossen gegen die Stimmen der FDP und der CDU, dass künftig bei allen Bauvorhaben der Vorhabenträger mindestens 35 Prozent der entstehenden Nettowohnfläche als öffentlich geförderter Wohnraum realisiert werden muss. „Wesentlich ist, dass Wohnfläche gebaut wird. Wenn das durch Quotenreglung verhindert wird, ist das kontraproduktiv“, sagte Wilfried Roth (FDP) und stimmte zusammen mit der Parteikollegin und der CDU gegen die Vorlage. Roth kritisierte auch, dass viele Auswärtige, die nicht über ein hohes Einkommen verfügten, in Greven Wohnungen suchten. „Wir sind aber für Grevener Bürger zuständig.“

Das blieb nicht unwidersprochen. „Jeder Mensch hat ein Recht zu wohnen, auch wenn er aus Münster kommt und kein Geld hat“, sagte Lore Hauschild (Grüne) deren Partei lieber noch eine Quote von 40 Prozent gehabt hätte.

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