„Josefine“ an der Josef-Grundschule
„Beide Angebote haben ihre Berechtigung“

Greven -

An der Josef-Grundschule wird das flexible Betreuungsangebot „Josefine“ so gut genutzt, dass die Zahl der Plätze zum kommenden Sommer erstmals begrenzt werden muss. „Gegenüber der ersten Bedarfsabfrage hat sich die Zahl der Kinder fast verdreifacht“, sagt Schulleiterin Anne Sprakel. Gestartet ist Josefine 2015 mit gut 20 Kindern. Inzwischen ist man bei 64 Jungen und Mädchen angelangt. Und dabei wird es auch erstmal bleiben müssen. Limitierender Faktor an der Josefschule ist das knappe Raumangebot.

Donnerstag, 02.01.2020, 15:30 Uhr
Anne Sprakel
Anne Sprakel Foto: oh

Die exorbitante Josefine-Nachfrage habe man „so nicht vorausgesehen“, räumt Sprakel ein. Natürlich habe man personell nachgerüstet. Aktuell kümmern sich vier feste Kräfte und eine Aushilfe um die Kinder. Räume lassen sich nicht so leicht schaffen, man ist mit der Stadt im Gespräch.

Das Angebot „Josefine“ versteht sich als qualifiziertes, pädagogisch anspruchsvolles, bedarfsgerechtes Angebot, das die OGS nicht ersetzen soll. „Beide Angebote haben ihre Berechtigung. Bei beiden geht auch der Trend nach oben“, sagt Anne Sprakel. Manchen Eltern reiche aber eine Betreuung bis 14 Uhr, und manche bräuchten selbst diese nicht an jedem Tag. Insofern biete Josefine eine Flexibilität, die die OGS so nicht habe. Selbst wenn es auch dort möglich sei, in Ausnahmefällen andere Abholzeiten zu vereinbaren. In der Josefine jedoch können diese Zeiten noch unkomplizierter variieren.

„Josefine“ war auf Wunsch vieler Eltern zum Schuljahr 2015/2016 ins Leben gerufen worden, nachdem eigens der gemeinnützige Verein „Josefine e.V.“ gegründet worden war.

Die Kinder können nach den Schulstunden aktiv entspannen. Dazu stehen ihnen Bastel-, Spiel- und Lesematerialien zur Verfügung. Zusätzlich bildet ein Wochenprogramm einen Schwerpunkt der Betreuung.

Die Kinder können zu jeder mit den Eltern abgestimmten Zeit (zwischen 11.30 und 14 Uhr) abgeholt oder nach Hause entlassen werden. Der Monatsbeitrag: 65 Euro pro Kind (Staffelung für Geschwisterkinder).

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