„Frontmen“ begeistert vor ausverkauftem Haus
70er-Flair weht im Ballenlager

Greven -

„Natürlich zehrt eine solche Tour auch an einem“, gibt Stefan Mühl zu. So richtig mag man es ihm kaum glauben, wenn man gleichzeitig sieht, wie frisch, motiviert und begeistert die drei Sänger auf der Bühne performen: Die Band „Frontmen“ sorgte mit den größten Hits der 70er Jahre und selbst kreierten Songs für beste Stimmung im ausverkauften Ballenlager.

Montag, 13.01.2020, 06:29 Uhr
Peter Horwarth, Mick Wilson und Pete Lincoln begeisterten als „Frontmen“ etwa 400 Gäste im ausverkauften Ballenlager.
Peter Horwarth, Mick Wilson und Pete Lincoln begeisterten als „Frontmen“ etwa 400 Gäste im ausverkauften Ballenlager. Foto: Luca Pals

Greven ist für die drei Sänger aus England eine Station von vielen. Bereits seit November, so berichtet es Manager und Tourleiter Mühl, sei die Gruppe unterwegs – gerade frisch aus Australien: Peter Howarth, Mick Wilson und Pete Lincoln sind gemeinsam „FRONTM3N“:

Was die Vorschau versprochen hatte, wurde den Abend über eingehalten: Hits wie „The Air That I Breathe“ und „He Ain`t Heavy“ von den Hollies, „Love is Like“ von Sweet oder „You Got It“ und „Pretty Women“ von Roy Orbison versetzten das Publikum zurück in die „guten alten 70er“ – so wie sie der Tourleiter liebevoll nannte.

Natürlich haben die Stars auf der Bühne nicht nur den Hits von vor 50 Jahren nachgeeifert, auch aus dem eigenen Repertoire konnten sie einiges bieten: „Your own worst enemy“, „Open Up“ und „Fall For You“ – Hits, die beim dritten Deutschland-Konzert die etwa 400 Besucher in die richtige Stimmung versetzten.

Bekannt wurden die drei charmanten Engländer, die es über den Abend immer wieder verstanden, das Publikum einzubeziehen, als Sänger der „Hollies“, „10cc“, „Sweet“ oder „Sailor“ – quasi eine Supergroup.

Sie arbeiteten bereits mit Künstlern wie Lionel Ritchie, Kylie Minogue, Gary Barlow oder Tina Tourner zusammen und stehen seit 2019 erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne – nach 24 Jahren, wie Mühl im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete.

Nach Greven kommt Krefeld – bereits am Sonntag hatte die Gruppe ihren nächsten Aufritt.

Der in Greven wird noch vielen in Erinnerung bleiben – für die Gruppe ist es einer von 34 in Deutschland: „Jeden Tag unterwegs, 18 Stunden am Tag – da muss man natürlich Bock drauf haben. Für uns ist es purer Spaß“, lacht Mühl.

Zum Grevener Beat-Club habe die Band durch einen Auftritt in Osnabrück Kontakt geknüpft: „Das wunderbare Ambiente hier hat uns direkt angesprochen“, so Mühl – der sich neben der Tour mit seinen Sängern nun auch auf die Auflage einer neuen CD konzentrieren kann.

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