Ehemaligentreffen am Gymnasium
Zeitreise in die eigene Schul-Historie

Greven -

Am 6. Juni sind wieder alle ehemaligen Schüler zum Ehemaligentreffens des Gymnasiums eingeladen.

Sonntag, 26.01.2020, 10:05 Uhr aktualisiert: 26.01.2020, 10:10 Uhr
Freuen sich auf das Ehemaligentreffen (von links): Dr. Volker Krobisch, Ulrich Sprakel, Oliver Heinichen und Marcus Löw.
Freuen sich auf das Ehemaligentreffen (von links): Dr. Volker Krobisch, Ulrich Sprakel, Oliver Heinichen und Marcus Löw.

Bei der Ausgabe vor vier Jahren kamen rund 750 Teilnehmer. „Bei Sauwetter“, sagt Marcus Löw. „Es gibt also noch Luft nach oben.“ Kein Wunder also, dass die Organisatoren des Ehemaligentreffens des Gymnasiums in diesem Jahr die 1000er-Marke anpeilen. Und deshalb schreiben sie das auch ganz selbstbewusst aufs Plakat, mit dem die Veranstaltung beworben wird.

Sie findet erst am 6. Juni statt, aber man kann nicht früh genug anfangen zu trommeln. Zumal der Datenschutz heute hohe Hürden beim Beschaffen alter Klassenlisten oder Adressen aufstellt. Insofern hofft das Orga-Team darauf, dass alle, die von dem Termin erfahren, ihn über interne Kanäle in ihren jeweiligen Netzwerke streuen. „Wir haben schon großartige Rückmeldungen“, freut sich Ulrich Sprakel. Aber um noch mehr potenzielle Gäste zu erreichen, wird an der Werbetrommel nun der nächste Gang eingelegt.

Wer der Einladung folgt, kann sich auf einen ereignisreichen Tag einstellen. Unter anderem wird die Allstars-Band auftreten, die – natürlich – samt und sonders aus Ehemaligen besteht. Auch Poetry-Slammer Jens Kotalla, einst ebenfalls Augustinianer, wird auf der Bühne etwas zum Besten geben. Zudem werden ehemalige und aktive Lehrer eingeladen. „Es geht um das Wiedersehen, das Erinnern an die frühere Schulzeit“, sagt Lehrer Oliver Heinichen. Um 17 Uhr geht es los. Der Schulhof am Altbau und die Mensa werden die Anlaufstationen für die Ex-Schüler sein.

Doch die restliche Schule wird nicht ausgespart, im Gegenteil. Es gibt Führungen, an denen man spontan teilnehmen kann. Dabei wird natürlich auch der naturwissenschaftliche Neubau besichtigt. Interessant vor allem für jene, die schon länger nicht mehr in Greven waren oder die bislang schlicht keine Gelegenheit hatten, mal einen Blick ins Innere zu werfen.

Bei den Führungen werden sich, wie auch beim Catering und anderen Orga-Fragen, Schüler der aktuellen Q1 einbringen. Der Lohn: ein Teil des Erlöses des Ehemaligentreffens, den sie dann für ihren Abi-Ball nutzen wollen.

Ihr Kommen angekündigt haben bereits Ludger Hidding (ehemals selbst Schüler und dann Lehrer am Augustinianum) sowie 18 Teilnehmer seines Abi-Jahrgangs 1960. Hidding soll, so ist zu hören, die ein oder andere heitere Anekdote im Gepäck haben.

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