Schlager und Elektro
Zweitägiges Festival feiert Premiere am FMO

Greven -

Noch ist im Airportpark Platz für sowas: Erstmals soll es im Sommer ein zweitägiges Musikfestival direkt neben dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) geben. Schlager-Sänger und Stars der Elektro-Szene sollen am ersten August-Wochenende an zwei Abenden zusammen bis zu 25.000 Fans locken. Die ersten Namen stehen bereits fest.

Montag, 27.01.2020, 15:25 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 16:52 Uhr
Giovanni Zarrella gehört zu den Schlager-Stars, die Anfang August im Grevener Airportpark auftreten.
Giovanni Zarrella gehört zu den Schlager-Stars, die Anfang August im Grevener Airportpark auftreten. Foto: imago images/Jan Huebner

Veranstalter ist die neu gegründete La Viesta GmbH aus Münster. Dahinter stehen Ellen Gilhaus-Lücke, Jakob Lagemann und Esther Cäzor von Gilhaus Eventmarketing und Georg Reuber von der Multi Media Veranstaltungstechnik GmbH. Zusammen können sie unter anderem auf Erfahrungen vom Betrieb des münsterischen Oktoberfest-Zelts Stella Alm und dem Festival Tante Mia in Vechta bauen.

Der Veranstalter kleckert nicht, sondern klotzt: Drei große Bühnen sollen aufgebaut werden, die größte ist 56 Meter breit, dazu Party-Areale, Foodtrucks und verschiedene Aufenthaltsbereiche. Das Gelände, das vom Terminal aus gesehen hinter der Fiege-Zentrale liegt, ist über 50 000 Quadratmeter groß.

Deutscher Schlager am Freitag

Los geht’s am letzten Freitag in den Sommerferien, 7. August 2020, mit deutschen Schlagern. Bestätigt für den Abend unter dem Titel „Halleluja“ sind bereits Auftritte von Giovanni Zarrella, Vincent Gross, Mickie Krause und den Junx. „Ein weiterer Top-Schlager-Star“, so die Veranstalter, habe zugesagt. Sobald der Vertrag unterschrieben ist, wird auch dieser Name verraten.

„Gestört aber Geil” am Samstag

Andere Töne gibt’s am Samstag. Das Konzert „Terminal X“ wendet sich an Fans von Elektro, Hardstyle und Deutsch-Rap. Bestätigte Acts bisher: Dannic, Gestört aber Geil und Atmozfears.

Der Flughafen selbst hat mit der Veranstaltung direkt nichts zu tun, ist nur Nachbar. „Wir begleiten das aber positiv“, erklärt FMO-Sprecher Andrés Heinemann. Und er sei sicher, dass die Großveranstaltung keine Schwierigkeiten für die Passagiere bringt, die an den Tagen abfliegen oder ankommen. Schließlich hat das Festivalgelände fast direkten Anschluss an die Autobahn A 1.

www.terminal-x.events

www.halleluja-festival.com

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