Kreisbrandmeister Meier:
Die Folgen des Klimawandels

Greven -

Die Feuerwehr braucht Wasser. Aber was ist, wenn die Bäche austrocknen?

Montag, 03.02.2020, 10:07 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 10:50 Uhr
Raphael-Ralph Meier machte auf die Probleme mit natürlichen Wasserquellen im Aussenbereich aufmerksam..
Raphael-Ralph Meier machte auf die Probleme mit natürlichen Wasserquellen im Aussenbereich aufmerksam.. Foto: Jens Keblat

Auf die Folgen des Klimawandels bei der Brandbekämpfung machte Kreisbrandmeister Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier aufmerksam. Bei Bränden in der Natur sei es mittlerweile schwierig, auf gewohnte Wasserentnahmestellen zurückzugreifen, sagte er bei er Jahresversammlung der Grevener Feuerwehr im Ballenlagen.

„Was wir gelernt haben ist“, schildert Meier das Problem bei diesen Bränden mittlerweile, „dass viele offene Wasserentnahmestellen, also etwa Bäche und Teiche, die sonst in der Sommerzeit auch entsprechend nutzbar waren, in den letzten zwei Jahren so gut wie gar nicht mehr nutzbar waren. Darüber müssen wir uns auch Gedanken machen.“

In Zukunft werde deshalb ein Löschwasserkataster Bestandteil von Brandschutzbedarfsplanung sein, denn auch für den Zugriff auf ausreichend Löschwasser seien die Kommunen verantwortlich, so Meier weiter.

Doch welche Auswirkungen das für die Stadt und die Feuerwehr Greven bedeuten wird, sei derzeit noch nicht absehbar.

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