Rainer Bien und Christoph Schütte führen ihr Planungsbüro Gebäudetechnik seit mehr als 20 Jahren
Von der Kita bis zum Seniorenheim

Greven -

Rainer Bien und Christoph Schütte gründeten ihr Planungs-Büro 1998 in der Schützenstraße. Die beiden Gebäudetechnik-Experten mit jahrzehntelanger Planungserfahrung kannten sich aus ihrer langjährigen Arbeit für ein Grevener Ingenieur-Büro und stellten fest, dass sie nicht nur das Hobby Angeln teilten, sondern vor allem auch beide den Schritt in die Selbstständigkeit gehen wollten.

Mittwoch, 12.02.2020, 07:40 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 14:55 Uhr
Christoph Schütte und Rainer Bien stehen mit ihrem Planungsbüro Bien + Schütte seit mehr als 20 Jahren für die Planung und Überwachung der Ausführung für die Haustechnik eines Gebäudes von Heizung, Sanitär, Elektro, Klimaanlagen, Lüftungstechnik und Beleuchtung bis hin zur EDV.
Christoph Schütte und Rainer Bien stehen mit ihrem Planungsbüro Bien + Schütte seit mehr als 20 Jahren für die Planung und Überwachung der Ausführung für die Haustechnik eines Gebäudes von Heizung, Sanitär, Elektro, Klimaanlagen, Lüftungstechnik und Beleuchtung bis hin zur EDV. Foto: Pia Weinekötter

Die ehemaligen Redaktionsräume der WN an der Alten Münsterstraße sind heute der Firmensitz der Bien + Schütte GmbH & Co. KG. Hier werden nicht mehr Zeitungsseiten erstellt, sondern von Rainer Bien und Christoph Schütte und ihrem Team haustechnische Anlagen geplant, koordiniert, überwacht und dokumentiert.

Gegründet haben Rainer Bien und Christoph Schütte ihr Büro 1998 in der Schützenstraße. Die beiden Gebäudetechnik-Experten mit jahrzehntelanger Planungserfahrung kannten sich aus ihrer langjährigen Arbeit für ein Grevener Ingenieur-Büro und stellten fest, dass sie nicht nur das Hobby Angeln teilten, sondern vor allem auch beide den Schritt in die Selbstständigkeit gehen wollten. „Anfangs waren wir nur zu zweit, die ersten Mitarbeiter kamen erst nach und nach“, erinnert sich der aus Hörstel stammende Bien an die Anfänge. Doch die Auftragslage war gut und ein loyales motiviertes Team entstand. „Unsere erste Mitarbeiterin ist schon seit 20 Jahren bei uns“, freut sich der Grevener Schütte. Das Büro in der Schützenstraße wurde schnell zu klein und 2008 folgte der Umzug an die Alte Münsterstraße – erst in die Büros im hinteren Bereich der ersten Etage und nach dem Auszug der WN-Redaktion 2007 in die größeren vorderen Büros mit Blick auf die Fußgängerzone. „Wir haben jetzt mit elf Mitarbeitern in diesen größeren Räumlichkeiten eine Betriebsgröße erreicht, mit der wir optimal arbeiten können“, zeigt sich Rainer Bien zufrieden.

Und was genau bedeutet ‚Planung von Gebäudetechnik‘? „Darunter versteht man die gesamte Planung und Überwachung der Ausführung für die Haustechnik eines Gebäudes: Heizung, Sanitär, Elektro, Klimaanlagen, Lüftungstechnik, Beleuchtung bis hin zur EDV“, umreißt Schütte das Leistungsspektrum. So gehören die komplette Haustechnikplanung von Lichtrufsystemen in Krankenhäusern bis hin zu Lüftungsanlagen für Großraumkinos zu den Aufgaben der beiden Gebäudetechnik-Experten.

„Unsere Kunden sind dabei Investoren, private Bauherren von Mehrfamilienhäusern, Architekten, Generalunternehmer, karitative Einrichtungen oder Kommunen in ganz Deutschland, für die wir die umfassende Planung inklusive Durchführung der Ausschreibung, Erstellen eines Leistungsverzeichnisses, des Angebotsvergleichs wie auch die Ausführungsplanung auf der Baustelle übernehmen“, zählt Bien auf. Und für diese Kunden plant das Bien+Schütte-Team Mehrfamilienhäuser, Einkaufszentren, Schwimmbäder, Saunen, Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenwohnheime inklusive Tagespflege und Betreutem Wohnen – ein üppiges Portfolio.

Ein aktuelles Groß-Projekt des Planungsbüros befindet sich in Bochum. „Der Bau der Grevener Klimaschutz-Siedlung mit knapp 60 Wohneinheiten hinter dem Hagebau zog viele Aufträge dieser Art für uns nach sich, so dass wir in Bochum jetzt eine Klimaschutzsiedlung mit einer total autarken energetischen Versorgung für rund 240 Wohneinheiten mit über 16 000 Quadratmetern beheizter Fläche planen“, erklärt der 57-jährige Schütte. Doch auf dem Bochumer Areal nahe der Uni wird noch mehr geplant. Auch ein modernes Studentenwohnheim mit über 700 hochwertig möblierten Wohneinheiten sowie Gastronomie, Bibliothek und Fitness-Räumen entsteht dort.

„Dieser dreigliederige im höchsten Gebäudeteil zwölfgeschossige Bau bietet durch seine Bauweise eine spannende Herausforderung“, berichtet der 53-jährige Bien. „In ein Betongerippe werden die durchschnittlich 25 Quadratmeter großen und bereits mit allen technischen Anschlüssen und Leitungen voll ausgestatten Wohn-Module eingesetzt.“

Genau diese Vielfalt ihrer Projekte, die alle Lebensbereiche von Kindern bis Senioren betreffen, ist das, was den beiden Familienvätern an ihrer Arbeit so gut gefällt.

www.bien-schuette.de 

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