Mahnwache für die Opfer des Hanauer Anschlags
Mahnwache gegen rassistischen Anschlag – auch die Karnevalisten sind dabei

Greven -

Nach dem rassistischen Terroranschlag in Hanau, bei dem zehn Menschen, die meisten mit Migrationshintergrund, am Mittwochabend von einem rassistischen Attentäter ermordet wurden, nahmen zahlreiche Grevener am Donnerstagabend an einer Mahnwache auf dem Marktplatz teil.

Freitag, 21.02.2020, 16:48 Uhr aktualisiert: 23.02.2020, 17:31 Uhr
Grevener unterschiedlicher politischer Richtungen und auch Prinz Christian I. und Pünte Janina trafen sich am Donnerstagabend zur Mahnwache auf dem Marktplatz.
Grevener unterschiedlicher politischer Richtungen und auch Prinz Christian I. und Pünte Janina trafen sich am Donnerstagabend zur Mahnwache auf dem Marktplatz. Foto: Günter Benning

Es ist schon schwer, an so einem Tag Würde und Ernst zu wahren. Nach dem rassistischen Terroranschlag in Hanau, bei dem zehn Menschen, die meisten mit Migrationshintergrund, am Mittwochabend von einem rassistischen Attentäter ermordet wurden, nahmen zahlreiche Grevener am Donnerstagabend an einer Mahnwache auf dem Marktplatz teil. Eine bedrückende Atmosphäre, ausgerechnet an Weiberkarneval: In den Kneipen feierten die Menschen, vom Festzelt her hörte man Musik. Aber dann erschien in der Marktstraße auch eine Delegation der KG-Emspünte. Prinz Christian I. und Pünte Janina, die am gleichen Tag auf ihrer Weiberkarneval-Tour durch Kitas und Schulen eine multikulturelle Welt erlebt hatten, nahmen mit anderen Karnevalisten an der Mahnwache teil. Eingeladen hatte Lore Hauschild, Vorsitzende des Grünen-Ortsvereins. Vertreter aller Grevener Parteien, Kirchen und Privatpersonen waren zum Marktplatz gekommen.

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