Neuer Carnevalsclub fängt beim Rosenmontagszug mit Bollerwagen an
U1 über Gimbte – Gelmer – Genua

Gimbte -

Was hatte Münster, was Gimbte nicht hatte? Einen Rosenmontagszug. Bis zum Montag. Das Dorf fängt mit einigen Bollerwagen an.

Dienstag, 25.02.2020, 07:13 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 07:20 Uhr
Richard Ebbigmann (l.) zog die U1 von Gimbte nach Genua durch den Ortskern.
Richard Ebbigmann (l.) zog die U1 von Gimbte nach Genua durch den Ortskern. Foto: Nele Grüter

Rosenmontag, 12.30 Uhr in Gimbte. Vier Jugendliche sind auf der Einfallstraße unterwegs. „Wo fängt denn wohl der Rosenmontagszug an?“, fragt man die närrisch verkleideten Youngster. Kurzes Nachdenken, dann grinsen sie: „Wo wohl? Am Schlossplatz, da wollen wir hin.“

Falsche Antwort, wie ein paar Meter weiter Richard Ebbigmann korrigiert. Denn der Zug, der fängt heute an der Dorfstraße 14, gegenüber vom Parkplatz an. „Demnächst“, verkündet eine Jeckin munter, „hängen wir da ein Vorhängeschloss hin. Dann haben wir auch einen Schlossplatz.“

Premiere, so nennt man das wohl, wenn man erst mal klein anfängt. Kann ja noch mehr kommen. Richard Ebbigmann, zweiter Vorsitzender des gerade gegründeten CCG, des Carnevals Clubs Gimbte, hat die Zugfolge auf dem Zettel. „Momentan“, sagt er gegen 13 Uhr, „sind es sieben Wagen.“ Wenn alles gut gehe, käme noch einer hinzu. Gegenüber auf dem Parkplatz taucht ein Löwe mit Kinderwagen, gefolgt von einer Piraten – aber die zählen nicht.

Erster Rosenmontagsumzug in Gimbte

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  • Foto: Günter Benning / Nele Grüter
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Was zählt, sind hier: Bollerwagen. Vorneweg fährt die U1 des CCG, die regulär über Gimbte, Gelmer und Genua verkehrt, dahinter das sehr grüne Gefährt eines Versicherungsbüros. Und dann schiebt Birgit Spielbrink ihre zweijährige Enkelin Clara durchs Dorf. „Die Eltern“, sagt die Oma, „sind in Münster beim richtigen Zug. Kleine Leute, kleiner Karneval, große Leute, großer Karneval.“

Dabei lassen sich beim kleinen Karneval die Jecken sehen, die auch beim großen Karneval am Sonntag mitgelaufen sind. Die Kgehtnochwas hat Jungfrau Uwe mitgebracht. Und der CCFfL ist extra früh aufgestanden. Präsident Helge Falkner: „Wir haben unsere Wagen früher zum Abrüsten nach Westladbergen gebracht.“ Schließlich müssen die Trecker wieder wullacken.

Und ein mittelalterliches Räuber- und Marketenderpaar kam extra aus Bochum. Hartmut, der seinen Nachnamen nicht nennen wollte, hatte abgerüstet: „Auf Mittelaltermärkten habe ich natürlich ein Schwert dabei.“

Er kommt aus Gimbte, darum musste er unbedingt beim ersten Zug dabei sein. Mit einer ollen Piratenpistole.

Richard Ebbigmann war nach dem Marsch vorbei an zahlreichen Zaungästen zufrieden. Klein war es, aber in einer Beziehung besser als Greven, sagt er: „Wir haben im Vergleich zur Bevölkerungszahl pro Kopf die meisten Toilettenwagen.“ Auf der Marktstraße stand ein Wägelchen. In Greven sind es auch nicht mehr.

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