Themen im Bezirksausschuss am Mittwoch
Wohnen und Verkehrssicherheit

Reckenfeld -

Wohnbebauung – das ist das Kernthema im nächsten Reckenfelder Bezirksausschuss.

Montag, 02.03.2020, 07:00 Uhr
Pläne für Mehrfamilienhäuser auf dem Schlick-Gelände und für ein (gewünschtes) Baugebiet am Jägerweg werden ebenso besprochen wie die Verkehrssicherheit in den Reckenfelder Kreisverkehren und am Ortseingang.
Pläne für Mehrfamilienhäuser auf dem Schlick-Gelände und für ein (gewünschtes) Baugebiet am Jägerweg werden ebenso besprochen wie die Verkehrssicherheit in den Reckenfelder Kreisverkehren und am Ortseingang. Foto: Oliver Hengst

Erneut steht das Thema Wohnbebauung auf der Tagesordnung der kommenden Sitzung des Bezirksausschusses – aber eben nicht, für manche vielleicht überraschend, die früheren SCR-Plätze in der Ortsmitte. Stattdessen wird am Mittwoch dieser Woche (4. März, 17 Uhr, Deutsches Haus) ein anderes Projekt besprochen: das Scklick-Areal. Auch dort gibt es – unsere Zeitung berichtete bereits – Pläne für eine Nutzung als Wohngebiet. Das Gelände ist jedoch anders als die Ortsmitte in privater Hand.

Seitdem das Schlick-Nachfolgeunternehmen SLF einen Neubau im Gewerbegebiet Emsdetten bezogen hat, gibt es Überlegungen, wie die Fläche nahe der Ortsmitte künftig genutzt werden kann.

Aktuell sind Teile des Gebäudekomplexes an gewerbliche Nutzer vermietet. Eine schriftliche Beschlussvorlage der Verwaltung, aus der Details ablesbar wären, gibt es für die Ausschusssitzung nicht. Die Verwaltung will am Donnerstag mündlich über den Stand der Dinge berichten.

Zudem stehen SPD-Anträge auf der Tagesordnung. Unter anderem fordern die Sozialdemokraten die Überarbeitung der Querungshilfe an der Grevener Landstraße (Ortseingang aus Richtung Greven kommend). So sollen dort Tempo 30 eingeführt und die Mittelinsel verbreitert werden, damit dort mehr Platz für Fußgänger und vor allem für Radfahrer entsteht. Für diese, bemängelt die SPD, halte die Querungshilfe einige Gefahren bereit.

Auch die Kreisverkehre in Reckenfeld sind aus Sicht der SPD Gefahrenquellen. Genauer gesagt: die Beschilderung, die in einer solch ungünstigen Höhe positioniert sei, dass Autofahrern die Sicht auf den Zebrastreifen versperrt werde. Das erhöhe erheblich die Unfallgefahr.

Die Schlussfolgerung der Sozialdemokraten: Die Schilder müssen niedriger angebracht werden.

Und noch mal Wohnen: Auf Antrag der Fraktion Reckenfeld direkt wird in der Sitzung (wieder) über eine Fläche südlich des Jägerwegs gesprochen, die nach Ansicht der Fraktion als Wohnbauland ausgewiesen werden kann und soll – denn es sei absehbar, dass in der Reckenfelder Ortsmitte nur ein Teil des Wohnraumbedarfes gedeckt werden kann. Schon jetzt müsse weitere Vorsorge getroffen werden.

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