Kaffee und Tee für die Tafel-Kunden
Spendenaktion zum Osterfest

Reckenfeld -

Eine duftende Tasse Kaffee - für die meisten Menschen ganz normal. Doch nicht alle können sich das leisten.

Mittwoch, 04.03.2020, 06:35 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 06:40 Uhr
Die Tafel freut sich über Kaffee- und Tee-Spenden. Die Redaktion bittet darum, die Aktion zu unterstützen.
Die Tafel freut sich über Kaffee- und Tee-Spenden. Die Redaktion bittet darum, die Aktion zu unterstützen. Foto: Deutscher Kaffee-Verband

Die Ehrenamtlichen der Reckenfelder Tafel und die Lokalredaktion rufen dazu auf, Kaffee und Tee zu spenden. Beides gelangt – genau wie andere haltbare Lebensmittel – so gut wie nie in die Regale der Tafel-Ausgabestelle (Emsdettener Landstraße 9c). Die Tafel-Teams, die morgens die Geschäfte im Umland anfahren, bringen in der Regel Obst, Gemüse, Brot und Aufschnitt mit. Aber nie Kaffee oder Tee. Wenn überhaupt, gelangt dies nur durch Einzelspenden von Unterstützern zur Tafel. Unterstützer, die wissen, dass es gerade an haltbaren Lebensmitteln hapert.

Im Vorfeld des Osterfestes ist es gute Tradition, dass unsere Redaktion die Leser mobilisiert und bittet, die Tafel-Aktiven zu unterstützen, indem Kaffee gespendet wird. Auch in diesem Jahr würden sich Brigitte Ransmann und ihre Mitstreiter sehr freuen, wenn viele Spenden zusammenkämen. Beim Kaffee, sagt sie, sollte die Wahl am besten auf den klassischen gemahlenen Kaffee fallen. „Kapseln eher nicht“, bittet sie um Verständnis. Die allermeisten Kunden, die sich in der Tafel mit Lebensmitteln versorgen, bereiten sich – auch mangels spezieller Maschinen – in der Regel einen klassischen Filterkaffee zu.

Weil sich die Zusammensetzung der Kundschaft in den vergangenen Jahren durchaus verändert hat, ist auch Tee hochwillkommen. Bei diesem sollten Spender am besten auf die unkomplizierten Tee-Beutel setzten.

Die Spenden können idealerweise mittwochs zwischen 9.30 und 13 Uhr in der Tafel-Ausgabestelle abgegeben werden. Am Nachmittag, wenn die Tafel für die Kunden geöffnet hat, sind die Ehrenamtlichen mit dem Tafel-Betrieb so ausgelastet, dass in dieser Zeit besser auf die Abgabe von Spenden verzichtet werden sollte. „Man kann sich dann zwischen Tür und Angel auch gar nicht richtig bedanken“, sagt Brigitte Ransmann augenzwinkernd.

Auch die Tafel-Ausgabestelle in Greven (Kirchstraße 5) freut sich über Kaffee und Tee. Dort wird auch gerne Zucker angenommen: dienstags, mittwochs und donnerstags von 11 bis 18 Uhr.

Hinweis: Spenden bitte nicht in der Lokalredaktion abgeben, sondern am besten direkt in jener Tafel-Ausgabestelle, die die Leser unterstützen möchten.

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