Gemeinde renoviert vier Spielplätze
Klettergerüste und neue Rutschen

Saerbeck -

Gute Zeit zum Renovieren. Spielen dürfen die Saerbecker Kinder derzeit nicht auf den Spielplätzen. Jetzt hat die Gemeinde vier von ihnen auf Vordermann gebracht.

Dienstag, 14.04.2020, 07:17 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 07:20 Uhr
Viel investiert hat die Gemeinde in den Spielplatz Amselstraße.
Viel investiert hat die Gemeinde in den Spielplatz Amselstraße. Foto: Gemeinde Saerbeck

Funkelnagelneue Spielgeräte haben die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Saerbeck in diesen Tagen auf vier Spielplätzen aufgestellt.

Zwar sind alle Spielplätze im Augenblick wegen der Coronakrise nicht nutzbar, aber die Sperrung ist schließlich nur vorübergehend – sobald die Beschränkungen offiziell aufgehoben sind, dürfen die Geräte gerne genutzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Gem einde. „Aber bitte erst dann, wenn grünes Licht gegeben wird“, erinnert Bauhof-Leiter Christoph Reckert an die aktuellen Regelungen und bittet noch um ein wenig Geduld.

Auf dem Spielplatz Amselstraße packten die Bauhof-Mitarbeiter besonders kräftig an, denn hier herrschte der größte Sanierungsbedarf.

Der Spielplatz, 1996 angelegt, war in die Jahre gekommen: Die Rutsche war seit gut einem Jahr aus Sicherheitsgründen gesperrt, auch die Sechser-Wippe war marode.

Jetzt dürfen sich die Kinder im Viertel über eine neue Wippe freuen (mit fröhlichen Delfinen und bunten Vögeln) und eine neue Rutsche gibt es auch, die von einem kleinen Turm gekrönt wird und außerdem ein Klettergerüst hat.

Auch der Spielplatz-Sand wurde ausgetauscht. Allein auf dem Spielplatz Amselstraße hat die Gemeinde fast 16 000 Euro in die Hand genommen, dazu kommen noch die Arbeitsstunden.

Drei weitere Spielplätze standen auf dem Arbeitsplan des Bauhofes: An der Eichendorffstraße wurde ein neues Karussell aufgebaut, an der Haselstiege stehen nun zwei Federwippen („Schaukelhähne“) und auf dem Spielplatz in Westladbergen gibt es zwei Pferde-Federwippen.

Hier liegen die Kosten bei insgesamt 5600 Euro. „Das ist gut investiertes Geld, denn schließlich wollen wir in Saerbeck weiter eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde sein“, so Christoph Reckert.

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