Dorfladen rückt immer näher
Gimbtes Dorfladen sucht Leute

Gimbte -

Bisher war in Gimbtes Mitte der Deutsche Herd ein markanter Anlaufpunkt. Doch in Kürze, wird an gleicher Stelle der neue Dorfladen eröffnet. Was bleibt? Das große Schriftzeichen, das auf die Traditionskneipe hinweist. Der Investor, der das Gebäude erworben hat und derzeit renovieren lässt, legt Wert auf die Gimbter Dorftradition. Der Trägerverein des Ladens sucht schon nach Personal.

Dienstag, 14.04.2020, 06:02 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 06:30 Uhr
Der alte Schriftzug bleibt erhalten, für den neuen Dorfladen wird schon Personal gesucht. In Gimbtes Mitte ändert sich etwas.
Der alte Schriftzug bleibt erhalten, für den neuen Dorfladen wird schon Personal gesucht. In Gimbtes Mitte ändert sich etwas. Foto: Gimbte

Überall scheinen zurzeit die Uhren still zu stehen. Gilt das auch für die Entwicklung des neuen Dorfladen in Gimbte? Nein! Das schreiben die Organisatoren in einer Pressemitteilung.

Augenscheinlich könnte man den Eindruck gewinnen, aber die Arbeiten seien im vollen Gange. Sowohl die baulichen, als auch die strukturellen Maßnahmen gingen weiter voran, so die Mitteilung.

Die ehemalige Gaststätte Deutsche Herd ist so gut wie durchrenoviert. Der Investor und die Handwerker lassen sich nicht von der Coronakrise abhalten und bleiben mit den Umbauarbeiten voll im Zeitplan. Übrigens ist dem Investor sehr daran gelegen, das äußere Erscheinungsbild der ehemaligen Gaststätte weitgehend zu erhalten. Das betrifft auch den Erhalt des Schriftzuges „Deutscher Herd“. Darüber ist man nicht nur in der Planungsgruppe sehr erfreut, auch viele Gimbter haben in der letzten Zeit das dasselbe Anliegen vorgetragen.

Und was macht der Arbeitskreis Dorfladen des Bürgervereins so in der ruhigeren Zeit? „Wir sind weiter im Kontakt und arbeiten die Dinge ab“, so Wilfrid Averbeck vom Dorfladenteam, „nur halt anders, wie so viele Menschen derzeit“.

Der Gesellschaftervertrag der UG (haftungsbeschränkt) ist ausgearbeitet. „Hier galt Sorgfalt vor Schnelligkeit“, erläuterte Guenter Doebel die Situation, „wir wollen auf solider Grundlage arbeiten und keine Schnellschüsse produzieren“, so Doebel.

Der Vertrag wird nun zum Eintrag ins Handelsregister eingereicht. Ebenso hat das Team die umfangreichen Förderanträge erstellt. Diese sollten beim Kreis zum einen in einer Präsentation vorgetragen, sowie in schriftlicher Form eingereicht werden.

Die Coronabeschränkungen machten eine persönliche Vorstellung unmöglich, so dass die Unterlagen nur in schriftlicher Form beim Kreis vorliegen. Der Arbeitskreis lobt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde auch wenn es dort trotz Coronabedingt etwas eingeschränkter zugeht.

Und dann gibt es doch was für das Auge. Ein großes Banner hängt vor dem zukünftigen Dorfladen. Das Dorfladenteam des Bürgervereins macht auf dem Plakat darauf aufmerksam, dass man motiviertes leitendes Personal und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sucht.

Weiterhin ist es möglich, Geschäftsanteile zu zeichnen, um der Genossenschaft beizutreten. Der Arbeitskreis ist erfreut, dass neben den Gimbtern viele Bürger aus dem Umkreis Anteile gezeichnet haben.

Die UG (haftungsbeschränkt) wünscht sich weiterhin eine Unterstützung der Stadt Greven, heißt es in der Pressemitteilung. „Da sind wir noch nicht so richtig zusammengekommen“, erläutert Averbeck, „aber wir können uns auch nicht vorstellen, dass uns die Stadt bei dem Thema Nahversorgung im ländlichen Raum im Stich lässt. Das wird wohl noch.“

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