Reaktion auf die Kritik des Grünen Dr. Michael Köster-Kraft
Wifo: Keine Bruchlandung für FMO

Greven -

Grevens Wirtschaftsvertreter im Wifo springen dem FMO zur Seite. Gegen die Kritik der Grünen.

Freitag, 08.05.2020, 17:00 Uhr
Wifo-Präsident Frederik Venschott und Stellvertretender Vorsitzender Roland Bendig.
Wifo-Präsident Frederik Venschott und Stellvertretender Vorsitzender Roland Bendig. Foto: Wifo

Die Äußerungen des Grünen-Politikers Dr. Michael Kösters-Kraft, die Bewirtschaftung des Grevener Flughafens infrage zu stellen, kritisiert das Wirtschaftsforum Greven (Wifo) in einer Pressemitteilung auf das Schärfste.

„Wir sind fassungslos über eine solche Aussage eines Grevener Lokalpolitikers. Der FMO ist für die Wirtschaft in Greven ein essenzieller Partner. Auch für die Bürgerinnen und Bürger Grevens ist der FMO als Arbeitgeber und Tor in die Welt von großer Bedeutung. Eine Schließung ist keine Option“, sagt Frederik Venschott, Vorsitzender des Wirtschaftsforums Greven.

„Wir arbeiten seit Jahren intensiv mit am Auf- und Ausbau der Infrastruktur und Mobilität Grevens. Viele Unternehmen, die sich im Airportpark angesiedelt und Tausende von Arbeitsplätzen in Greven geschaffen haben, haben das nicht zuletzt wegen der guten Lage zum FMO getan“, betont Roland Bendig, stellvertretender Vorsitzender des Wifos.

Diesen Standortvorteil dürfe Greven nicht aufgeben. Im Gegenteil: Es gelte, das vorhandene Potenzial weiter auszubauen.

Für das Wifo ist der FMO eine regionale Institution von großer Bedeutung für das Leben und Arbeiten in Greven. Die Entwicklung des Flughafens bis zu Jahresbeginn wird positiv bewertet. „Für Corona kann der FMO ebenso wenig wie andere Flughäfen in Deutschland. Jetzt ist es an der Politik, den FMO zu unterstützen und ihn keine Bruchlandung hinlegen zu lassen“, betont Venschott.

Wie die Politik der Grünen ist auch das Wifo für Nachhaltigkeit und begrüßt Ideen für die soziale und ökologische Neuausrichtung von Industrie und Wirtschaft in Greven.

Doch dürfe diese nicht auf dem Rücken Tausender Familien ausgetragen werden, die hinter den Arbeitsplätzen am FMO stehen, heißt es in der Wifo-Pressemitteilung.

Das Wifo vertritt über 115 Mitgliedsunternehmen mit über 5000 Arbeitsplätzen in Greven. Unter dem Motto ‚Unternehmen, was Greven voranbringt‘ beteilige sich das Wifo gerne weiter an konstruktiven Diskussionen, so die Mitteilung, es freue sich auf einen engen Austausch mit allen Beteiligten.

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