Fleischindustrie
40 Arbeiter in Greven untersucht

Greven/Reckenfeld -

Von den kreisweit 1700 Mitarbeitern in Sammelunterkünften leben viele auch in Greven. Am Samstag sind 40 auf einen Corona-Infektion getestet worden.

Montag, 11.05.2020, 19:31 Uhr aktualisiert: 12.05.2020, 15:41 Uhr
Foto: Guido Kirchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Foto: Guido Kirchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Guido Kirchner

Im Zuge der Corona-Kontrollen von Mitarbeitern des fleischverarbeitenden Gewerbes war das Gesundheitsamt am Samstag auch in Greven unterwegs – unter anderen in der Reckenfelder Adlerstraße (unsere Zeitung berichtete). In den Sammelunterkünften auf Grevener Gebiet haben diese Besuche am Samstag stattgefunden, wie Stadt-Pressesprecher Wolfgang Jung auf Nachfrage erläuterte. Saisonarbeitskräfte sowie Mitarbeiter des fleischverarbeitenden Gewerbes seien auf eine mögliche Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus untersucht worden. Das Gesundheitsamt sei wie üblich von einem Mitarbeiter des Grevener Ordnungsamtes begleitet worden. Dabei sei es vor allem darum gegangen, dass jemand mit Ortskenntnis die Experten des Gesundheitsamtes begleitet. Insgesamt seien auf Grevener Stadtgebiet rund 40 Personen untersucht worden.

Hintergrund sind hohe Infektionszahlen im Coesfelder Schlachtbetrieb Westfleisch.

Die im Kreis Steinfurt gemeldeten rund 1700 Bewohner in rund 100 Sammelunterkünfte sind vornehmlich in der Fleischverarbeitung, aber auch in anderen Branchen tätig. „Wir haben die Bewohner bislang als sehr kooperativ erlebt“, betont Kreis-Gesundheitsdezernent Tilman Fuchs in einer Pressemitteilung des Kreises Steinfurt. Erste Ergebnisse sollen Anfang dieser Woche vorliegen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7404703?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker