Bürgermeister-Kandidat trifft Vereins-Vertreter
DJK plant Sporthallen-Neubau

Greven -

DJK BW Greven plant den Bau einer neuen Sporthalle – als Reaktion auf den Bedarf für den Schul- und den Vereinssport. Ein Standort ist schon ausgeguckt und auch über die Finanzierung hat sich der wachsende Sportverein bereits Gedanken gemacht.

Montag, 18.05.2020, 10:17 Uhr aktualisiert: 18.05.2020, 17:06 Uhr
Bürgermeister-Kandidat trifft Vereins-Vertreter: DJK plant Sporthallen-Neubau
Foto: SPD

An den noch verwaisten Fußball- und Tennisfeldern trafen sich nun die Grevener SPD-Spitze und Verantwortliche des DJK Blau-Weiß Greven zum Austausch. Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Dr. Christian Kriegeskotte und Ortsvereinsvorsitzender Christian Haefs sprachen mit Stephan Bothe (DJK-Präsident), Wolfgang Block (Vize-Präsident) und Sandra Weddeling vom DJK-Vorstand.

Ein aktuelles Thema brennt dem DJK auf den Nägeln: die Situation mit den Umkleiden unter dem Hallenbad. Dunkel, muffig, in schlechtem Zustand und manchmal ein Angstraum – bei Unterhaltungskosten von bis zu 30 000 Euro pro Jahr – so wird die Situation seitens des DJK charakterisiert. Eine mögliche Lösung, für die der DJK sich engagieren möchte: „Wir bauen hier eine Sporthalle.“ Bei einer Runde über das Gelände zeigte Stephan Bothe den Standort und erläuterte die Eckdaten: „Wir möchten eine Einfach- oder Anderthalbfach-Halle inklusive Umkleiden bauen. Die Finanzierung fußt dabei neben Eigenmitteln unter anderem auf der Inanspruchnahme des Budgets für den Unterhalt der Umkleiden sowie einer langfristigen Vermietung im Vormittagsbereich für den Schulsport: besonders die Martin-Luther-Schule wie auch das Gymnasium haben Bedarf. Der Nachmittags- und Abendbereich kann dann vom Vereinssport genutzt werden.“

Dass der Bedarf für zusätzliche Hallenflächen vorhanden ist, weiß Kriegeskotte als Ratsherr: „Es gibt zwei aktive Bebauungspläne für Sportanlagen am Siedlungsweg und auch jenseits des Schifffahrter Damms.“ Die Idee einer innerstädtischen Lösung, wie der DJK sie anbietet, begeistert ihn: „Durch die Lage wäre die Halle für alle Sportler von beiden Emsseiten aus gut zu erreichen, die Kinder könnten sogar problemlos mit dem Fahrrad zum Sport fahren.“ Kriegeskotte: „Hier im Herzen der Stadt haben wir ein ideal gelegenes und einfach wunderschönes Gelände. Durch die Anbindung an Emsdeich und Beach lassen sich Verbindungsachsen schaffen, der Platz könnte auch von der Gastronomie und für kulturelle Angebote genutzt werden und eine zentrale innerstädtische Parklandschaft kann entstehen.“ Die DJK-Verantwortlichen sind sich sicher: „Dass so etwas zu schaffen ist, hat der SCR Reckenfeld gerade bewiesen. Wir Vereine sind mit Herzblut und Engagement dabei und werden auch beispielsweise von lokalen Handwerksbetrieben ganz anders unterstützt als es bei einem städtischen Bauvorhaben möglich wäre.“

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