„Balkon-Event“ mit Saxophonist
Musikalischer Besuch am Emsweg

Greven -

Für Unterhaltung und Aufmunterung bei den Mietern in Zeiten der anhaltenden Coronakrise sorgte ein Auftritt des Saxophonisten Le Pharahon alias Roland Essomba in der Wohnanlage von Sahle Wohnen am Emsweg. Unterstützt wurde das so genannte „Balkon-Event“ von der gemeinnützigen Dienstleistungsgesellschaft Parea.

Mittwoch, 27.05.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 28.05.2020, 16:07 Uhr
In der Wohnanlage am Emsweg gab der Saxophonist Le Pharahon alias Roland Essomba (3.v.r) ein Konzert für die Mieter, das auch die Mitarbeiter von Sahle Wohnen und Parea erfreute.
In der Wohnanlage am Emsweg gab der Saxophonist Le Pharahon alias Roland Essomba (3.v.r) ein Konzert für die Mieter, das auch die Mitarbeiter von Sahle Wohnen und Parea erfreute. Foto: Sahle

 

Anderthalb Stunden lang präsentierte der in Greven lebende Musiker sein vielfältiges Repertoire, zu dem Jazzklassiker wie Dave Brubecks „Take Five“ oder „St. Thomas“ von Sonny Rollins ebenso dazu gehören, wie bekannte Popsongs von Whitney Houston oder John Legend - Backgroundsound vom Laptop inklusive. Viele Bewohner hörten auf den Balkonen und an den geöffneten Fenstern aufmerksam zu, tanzten oder klatschten im Rhythmus der Musik.

Damit möglichst alle Mieter in den Genuss des musikalischen Besuchs kamen, ließ Roland Essomba sein Instrument an drei Standorten rund um die Häuser erklingen. Nicht nur die Mieter waren von dem Live-Event begeistert, auch den für die Wohnanlage zuständigen Mitarbeitern ging bei den mitreißenden Saxophonklängen das Herz auf.

Kundenbetreuerin Jana Brüggemann von Sahle Wohnen und Parea-Mitarbeiterin Eva Bruns hatten den außergewöhnlichen Auftritt organisiert. Roland Essomba erklärte sich ohne jedes Zögern zur Mitwirkung bereit. „Irgendwie hatten wir in dieser langen schwierigen Zeit das Gefühl, etwas für die Mieter tun zu müssen“, berichtete Jana Brüggemann. Musik sei ein gutes Mittel, um Mut zu machen, Lebensfreude zu vermitteln und in Verbindung zu bleiben. „Die Idee für ein Konzert war schnell geboren.“

Vor allem den älteren Mietern, die in den Häusern leben, sollte mit dem Auftritt signalisiert werden, dass sie nicht allein sind. Für Eva Bruns ist das in Zeiten von sozialer Distanz und Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit wichtiger denn je: „Mit Aktionen wie dieser wollen wir auch weiterhin für eine gute Gemeinschaft am Emsweg sorgen.“

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