Kriegeskotte spricht mit Bauherren und Investoren Ahaus auf der Baustelle
„Verkürzt die Verwaltungswege“

Greven -

Schnellere Wege durch die Verwaltung – das wünschen sich die Bauunternehmer Ahaus im Gespräch mit SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Christian Kriegeskotte.

Dienstag, 02.06.2020, 12:00 Uhr
Stevens Gomes und der Bürgermeisterkandidat und SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Christian Kriegeskotte trafen sich mit Tobias, Thomas und Felix Ahaus (v.r.).
Stevens Gomes und der Bürgermeisterkandidat und SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Christian Kriegeskotte trafen sich mit Tobias, Thomas und Felix Ahaus (v.r.). Foto: SPD

Zu einem Baustellen-Gespräch an der Saerbecker Straße trafen sich Bürgermeisterkandidat und SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Christian Kriegeskotte und der Vorsitzende des Sozialausschusses des Rates der Stadt Greven Stevens Gomes mit Thomas, Tobias und Felix Ahaus. Thomas Ahaus leitet gemeinsam mit seinem Sohn Tobias Ahaus das Bauunternehmen und sein Bruder Felix Ahaus sorgt als Inhaber und Geschäftsführer der Ahaus Immobiliengesellschaft für die Vermarktung der Gebäude.

„Gerade öffentlich geförderter Wohnraum ist für die Stadt notwendig aber für Investoren nicht immer einfach umzusetzen“, sagte Kriegeskotte laut Pressemitteilung. „Wir sehen die Notwendigkeit, aber für uns als Bauherren bedeutet eine verpflichtende Anteil von öffentlich geförderter Wohneinheiten wie bei diesem Projekt natürlich finanzielle Einbußen“, erklärt Tobias Ahaus, „die acht geförderten Wohnungen sind ja nicht schlechter ausgestattet, sondern haben die gleiche hochwertige Gebäudeausstattung wie die anderen Wohnungen, aber die Mieteinnahmen liegen natürlich deutlich darunter.“

Trotzdem sind von Ahaus sowohl hier als auch am Grünen Weg entsprechende Wohneinheiten geschaffen worden. Die aktuell auf dem ehemaligen Reifen-Fauth-Gelände an der Saerbecker Straße bereits entstandenen Gebäude mit moderner Architektur und technisch hochwertigen Aspekten wie energetisch fast autarkem KfW40-Standard sind auch schon lange entweder bereits verkauft oder vermietet. Doch die Erdgeschoss-Flächen für Gewerbetreibende sind noch zu vermarkten. „Wo liegen die Schwierigkeiten?“, interessiert Gomes.

„Vermietung ist oft kein Problem, aber ein Kauf in dieser Größenordnung erfordert schon eine Menge Kapital“, erklärt Felix Ahaus. So hat sich für das noch nicht bebaute Grundstück der Interessent zurückgezogen.

Ursprünglich wollten die Alexianer hier eine Tagespflege, eine betreute Demenz-WG und bis zu 52 Quadratmeter große öffentlich geförderte Single-Wohnungen für das Betreute Wohnen errichten. Aber die Zeit und damit auch die finanziellen Anforderungen liefen den Investoren davon.

Denn „gekauft und damit in finanzielle Vorleistung getreten haben wir die Flächen 2014 und 2015“, erklärt Thomas Ahaus. „Und die ersten Pläne im Februar 2016 bei der Stadt eingereicht“, ergänzt sein Sohn. „Und der anschließende Weg durch die verschiedenen Gremien war lang und nicht immer einfach“, erinnert sich Kriegeskotte.

Mittlerweile führt die Ahaus-Familie Gespräche mit einem neuen Interessenten aus der Seniorenpflege. „Dafür haben wir die Pläne nochmals deutlich angepasst und mussten daher erneut – wie aktuell beispielsweise eine Dachterrasse – immer wieder in einen neuen Abstimmungsprozess mit der Verwaltung “, erklärt Thomas Ahaus. Daher richtet Tobias Ahaus die Bitte in Richtung Rathaus: „Verkürzt die Verwaltungswege und sorgt für bessere Fristenkongruenz zwischen den Ausschüssen wie beispielsweise Gestaltungsbeirat und ASU (Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt). Das spart für alle Zeit und Geld.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7431789?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Nachrichten-Ticker