KI wagt ein neues Programm
„Kultur braucht Initiative“

Greven -

Die KI will wieder durchstarten. Für das zweite Halbjahr sind bereits zahlreiche Künstler gebucht worden.

Freitag, 12.06.2020, 11:59 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 15:48 Uhr
Egon Koling, Peter Hamelmann und Werner Jacobs (von links) freuen sich auf die kommenden Veranstaltungen.
Egon Koling, Peter Hamelmann und Werner Jacobs (von links) freuen sich auf die kommenden Veranstaltungen. Foto: Peter Beckmann

Wochenlang passierte nichts. Kein Konzert, kein Kabarett, keine Lesung, kein Puppenspiel für Kinder. Aber: Das soll sich ändern. Am Freitag, 4. September, startet die Kulturinitiative wieder mit einem Programm. „Die Menschen haben sicherlich einen großen Nachholbedarf und werden das Programm genießen“, ist sich Werner Jacobs, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, bei der Vorstellung des Programms sicher.

Aber auch hier wie überall gilt: Nichts ist mehr wie früher. Denn natürlich muss sich auch die Kulturinitiative an die Bestimmungen in Corona-Zeiten halten. „Und wie die genau aussehen werden, muss sich dann noch zeigen“, sagt Egon Koling, Vorsitzender der KI.

Nach jetzigem Stand finden alle Veranstaltungen mit deutlich weniger Zuschauern statt. „Wir können das volle Zuschauerpotenzial nicht ausschöpfen“, verdeutlicht Geschäftsführer Peter Hamelmann. So darf das Ballenlager nur mit einem Drittel und die Kulturschmiede nur mit der hälfte der normalerweise erlaubten Zuschauerzahl besucht werden. „Aus diesem Grund verhandeln wir derzeit auch mit den Künstlern, die mit Sicherheit mehr Zuschauer ziehen über eine zweite Vorstellung“, erklärt Jacob.

Und noch etwas wird sich ändern. „Karten gibt es nur noch bei Greven Marketing, in der Buchhandlung Cramer und Löw und im Internet unter www.ki-greven.de“, verdeutlicht Hamelmann. Und dort müssten dann auch die vermutlich noch benötigten Datenblätter mit den persönlichen Angaben ausgefüllt werden. „Damit es an der Abendkasse keinen Stau gibt.“

Man gehe davon aus, dass alle Programmangebote im Vorfeld ausverkauft sind. Wie gesagt: „Die Menschen haben einen großen Nachholbedarf.“

Ach ja, zum Programm. Da haben die Verantwortlichen wieder einige Kracher, einige sehr bekannte Namen verpflichtet. Ulla Meinecke (Die Tänzerin), Pe Werner (Kribbeln im Bauch), Zucchini Sistaz und Triosence werden sicher für eine große Nachfrage sorgen. Karten gibt es ab dem 15. Juni. Ausnahme: das Konzert der Zucchini Sistaz, das schon in der Corona-Zeit ausverkauft war, aber abgesagt werden musste. „Die meisten Kartenbesteller haben diese behalten, deswegen versuchen wir auch ein weiteres Konzert zu organisieren“, sagte Koling.

Und überhaupt: Natürlich können sich die Vorgaben in der Corona-Zeit ständig ändern – zum Guten oder zum Schlechten. „Wir informieren natürlich über Änderungen in der Tagespresse“, erzählt Jacob.

Allen drei Männer ist anzumerken, dass sie wieder ganz heiß sind auf die kommenden Veranstaltungen. „Kultur braucht Initiative, und die haben wir jetzt ergriffen“, sagt Koling.

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