Gehweg zwischen Grundschule und Sportanlage
Lückenschluss für Fußgänger

Reckenfeld -

Grünes Licht wird für eine Gehwegverbindung zwischen der Grundschule und dem neuen SCR-Gelände am Wittlerdamm gegeben, den Lokalpolitikern wurde das Vorhaben im Bezirksausschuss Reckenfeld vorgestellt.

Freitag, 14.08.2020, 10:30 Uhr aktualisiert: 18.08.2020, 09:42 Uhr
Der an der Grundschule vorhandene Gehweg soll bis zum Sportgelände des SCR verlängert werden.
Der an der Grundschule vorhandene Gehweg soll bis zum Sportgelände des SCR verlängert werden. Foto: Stadt Greven

Die Stadt wird eine Gehwegverbindung zwischen der Grundschule und dem neuen SCR-Gelände am Wittlerdamm bauen. Das sei „eine Maßnahme, die lang überfällig ist, die sich dummerweise durch die Pandemie immer wieder nach hinten geschoben hat“, sagte Andre Kintrup, im Rathaus für den Geschäftsbereich Verkehr und Grün zuständig, als er die Pläne nun im Bezirksausschuss Reckenfeld vorstellte. Die Lokalpolitiker nahmen das Vorhaben wohlwollend zur Kenntnis und gaben einstimmig grünes Licht.

Vorgesehen ist, zwischen der Erich-Kästner-Grundschule und dem Sportplatzgelände den bestehende Gehweg (2 Meter breit) um etwa 110 Meter zu verlängern. Der Weg soll auf der südlichen Seite der Straße Wittlerdamm verlaufen und vom vorhandenen Gehweg vor der Schule bis zur westlichen Zufahrt (Feuerwehrzufahrt) zum Sportgelände reichen. Der vorhandene Graben wird in diesem Bereich verrohrt. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von 75 000 Euro.

Darin ist auch eine Beleuchtung enthalten, die vor allem die Bereiche erfassen soll, in denen die Straße überquert werden muss, wie Kintrup auf Nachfrage von Annika Stöcker (CDU) ausführte. Man werde die Leuchten jedoch relativ niedrig installieren, um eben nur den Gehweg, nicht aber die Fahrbahn auszuleuchten. „Eine Beleuchtung ist da absolut sinnvoll“, sagte Annika Stöcker und erntete keinen Widerspruch von Kintrup. Immerhin gehe es – nicht nur, aber auch – darum, Kindern und Jugendlichen eine sichere Zuwegung zum Sportgelände zu ermöglichen. Es sei allerdings ein „kleiner Schönheitsfehler“, dass man aus dem Wohngebiet gegenüber der Schule erst die Fahrbahn kreuzen müsse, um den Gehweg zu erreichen.

Fritz Hesse (SPD) regte für die nötigen Fahrbahnkreuzungen Zebrastreifen an. Diese seien jedoch, so Kintrup, im Außenbereich nicht zulässig. Auch Wolfgang Klaus (SPD) warb intensiv für Zebrastreifen und gewann den Ausschuss letztlich dafür, der Verwaltung zumindest einen entsprechenden Prüfauftrag zu erteilen.

Die Bauarbeiten sollen im Laufe des Jahres vergeben werden.

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