Stadt Greven ausgezeichnet
Beispiel für gute kommunale Praxis

Greven -

Bürgermeister Peter Vennemeyer zeigte sich hocherfreut über diese große Anerkennung durch die GPA NRW.

Freitag, 28.08.2020, 10:45 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 10:28 Uhr
Von links: Hinnerk Willenbrink, Leiter Fachbereich Stadtentwicklung, Bürgermeister Peter Vennemeyer, GPA-Präsident Heinrich Böckelühr und Saskia Blumenthaler, Fachbereich Stadtentwicklung, zuständig für den Demografiebericht
Von links: Hinnerk Willenbrink, Leiter Fachbereich Stadtentwicklung, Bürgermeister Peter Vennemeyer, GPA-Präsident Heinrich Böckelühr und Saskia Blumenthaler, Fachbereich Stadtentwicklung, zuständig für den Demografiebericht Foto: PF

Die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) bewertet die enge Verknüpfung zwischen Bevölkerungsprognose und stadtplanerischen Entwicklung in Greven als sehr positiv. Aus diesem Grund wurde die Emsstadt nun von der GPA NRW als „Beispiel für gute kommunale Praxis“ ausgezeichnet.

GPA-Präsident Heinrich Böckelühr überbrachte Bürgermeister Peter Vennemeyer die positive Nachricht persönlich. „Greven hat begonnen, die kommunale Infrastruktur passgenau an die Bevölkerungsprognose zu koppeln. Die Qualität der strategischen Planungen wird sich dadurch verbessern und die Stadtfinanzen werden effizienter eingesetzt“, lobte Böckelühr bei seinem Besuch im Grevener Rathaus.

Seit 2003 prüft die GPA NRW in regelmäßigen Abständen alle 396 Kommunen in NRW. In Greven werden aktuell verschiedene Bereiche des kommunalen Handelns wie die Haushalts- und Beteiligungssteuerung sowie die interkommunale Zusammenarbeit unter die Lupe genommen. Dabei fiel den GPA-Prüfern positiv auf, was nun zur Auszeichnung führte: Das Demografie-Monitoring bildet die Grundlage für bedarfsgerechte Investitionen in die kommunale Infrastruktur. Dabei wird nicht nur die Stadt Greven als Ganzes gesehen, sondern eine ortsteilbezogene Prognosebetrachtung, die regelmäßig aktualisiert wird, sorgt für eine quartiersgenaue Ausrichtung kommunaler Investitionsentscheidungen.

Gerade diese kleinräumige Betrachtungsweise von Stadtquartieren ermögliche es, Entwicklungstrends schnell zu erkennen. Sie helfe dabei, die kommunale Infrastruktur den Bürgern in der benötigten Größe und Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise werden so Schul- und Kindergartenplätze bedarfsgerecht dort geschaffen, wo Familien mit Kindern im Stadtgebiet tatsächlich wohnen und leben.

Bürgermeister Peter Vennemeyer zeigte sich hocherfreut über diese große Anerkennung durch die GPA NRW. „Wir verstehen uns als fortschrittliche Mittelstadt. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir mit unserer Grundlagenarbeit in der Verwaltung auf einem sehr guten Weg sind und sogar Vorbild sein können für andere, auch größere Städte in NRW.“

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