Verkehrsminister Wüst in Greven
Mobilität neu denken

Greven -

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst besuchte am Freitag Greven, um über Mobilität zu sprechen - aber natürlich auch, um etwas Wahlkampfunterstützung zu leisten.

Samstag, 12.09.2020, 16:04 Uhr aktualisiert: 12.09.2020, 16:40 Uhr
CDU-Bürgermeisterkandidat Dietrich Aden bekam kurz vor der Wahl noch einmal Unterstützung aus Düsseldorf. Neben Hendrik Wüst und den Grevener CDU-lern konnte er auch die CDU-Bürgermeisterkandidaten aus Saerbeck und Emsdetten begrüßen.
CDU-Bürgermeisterkandidat Dietrich Aden bekam kurz vor der Wahl noch einmal Unterstützung aus Düsseldorf. Neben Hendrik Wüst und den Grevener CDU-lern konnte er auch die CDU-Bürgermeisterkandidaten aus Saerbeck und Emsdetten begrüßen. Foto: Peter Beckmann

Er kam zu spät. Nein, es war kein Stau auf der Autobahn. Und mit der Bahn kam er schon mal gar nicht. Nein, der vorherige Termin dauerte eben länger. Aber dann nahm sich der Minister auch Zeit. Kurz vor der Bürgermeister-Wahl bekam CDU-Bürgermeister-Kandidat noch einmal Unterstützung vom NRW-Minister Hendrik Wüst.

Da Wüst nun mal Verkehrsminister ist, bot es sich an, das Thema Mobilität anzusprechen. Dazu passte der Grevener Bahnhof als Treffpunkt. „Hier am Bahnhof steigen täglich 12 000 Pendler ein und aus. Der Bahnhof ist in Ordnung, aber für Pendler, die mit dem Fahrrad kommen, ist die Situation nicht wirklich gut“, erklärte Aden und sprach von den völlig unzureichenden und unsicheren Abstellplätzen für Räder. Und es gebe auch weitere Kleinigkeiten, die nicht optimal seien. „Wir müssen an ganz vielen kleinen Schrauben drehen, um umweltfreundliche Mobilität neu denken zu können.“

Der Minister stimmte zu. „Die Menschen, vor allem die jungen, sehen viele Dinge heute ganz anders als noch vor 20 Jahren“, sagte Wüst. Das System Straße sei in vielen Bereichen an die Grenzen gestoßen. „Immer breitere Autobahnen zu bauen, ist da nicht die Lösung“, sagte er.

Wüst sprach die Chancen der Digitalisierung an, nannte On-Demand-Shuttle und Sharing-Angebote. „Die Klima-Diskussion hat das Thema Mobilität in den Mittelpunkt gestellt, und deshalb müssen wir uns über neue umweltfreundliche Mobilität immer mehr Gedanken machen.“ Für mögliche Projekte stünden in Düsseldorf sehr viele Mittel zur Verfügung.

Und natürlich gab es auch noch ein wenig Wahlkampfunterstützung. „Der Dietrich ist ein Guter“, warb er um Unterstützung für den Parteikollegen. Musste er aber gar nicht, denn außer CDU-Leuten war eh kaum jemand gekommen . . .

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