Lackierermeister Stefan Nathaus führt seine Autolackiererei seit 2005
Den richtigen Farbton treffen

Greven -

Stefan Nathaus hat 2005 die „Autolackierung Stefan Nathaus GmbH“ gegründet. Erst am Eggenkamp, 2018 folgte der Umzug ins eigene Gebäude am Hansaring.

Mittwoch, 23.09.2020, 11:16 Uhr
Unternehmer und Lackierermeister Stefan Nathaus zeigt am Farb-Misch-Computer, wie aus den Farben seines Lagers genau der richtige Farbton für das Kundenfahrzeug zusammengesetzt wird.
Unternehmer und Lackierermeister Stefan Nathaus zeigt am Farb-Misch-Computer, wie aus den Farben seines Lagers genau der richtige Farbton für das Kundenfahrzeug zusammengesetzt wird. Foto: Pia Weinekötter

Bunt ging es bereits in seiner Kindheit zu. Und damit sind nicht etwa nur Buntstifte, Wachsmalkreide oder Wasserfarbe gemeint. Nein, Stefan Nathaus kennt sich seit Kindesbeinen auch mit der großen Farbigkeit der Autolacke aus. „Meine Eltern hatten eine Autolackiererei in Olfen“, sagt der 44-Jährige. Dementsprechend war seine berufliche Karriere vorgezeichnet.

Der Ausbildung in einem Fremdbetrieb folgten acht Gesellenjahre im elterlichen Betrieb sowie die Meisterschule. Dann war die Zeit reif für die eigene Selbstständigkeit. Die Entscheidung für den Standort Greven hat der Unternehmer ganz bewusst gefällt: „Bei rund 35 000 Einwohnern hatte Greven bis dahin nur eine Autolackiererei.“ Und damit war das Marktvolumen groß genug für einen zweiten Betrieb, den Stefan Nathaus 2005 als „Autolackierung Stefan Nathaus GmbH“ gründete. Erst am Eggenkamp, 2018 folgte der Umzug ins eigene Gebäude am Hansaring 152.

Damit hatte sich nicht nur der Standort des Betriebes geändert, sondern das Unternehmen wurde für viele Grevener nochmals deutlich sichtbarer. Auch das Sortiment der angebotenen Dienstleistungen wurde wesentlich größer. „Waren wir anfangs noch ein reiner Autolackier-Betrieb, so haben wir unser Angebot deutlich erweitert, als wir uns dem 160 Betriebe umfassenden Werkstattverbund ‚identica‘ mit seinen hohen Qualitätsstandards angeschlossen haben“, erklärt Stefan Nathaus, der mit seiner Familie seit 2006 auch in Greven wohnt.

Jetzt bietet das Unternehmen am Hansaring als DEKRA-zertifizierter Lack- und Karosserie-Betrieb den erweiterten Service einer Unfallschaden-Reparatur: „Hat ein Kunde beispielsweise einen Frontalunfall, so können wir nicht nur den Lackschaden reparieren, sondern kümmern uns auch um die Reparatur oder den Austausch aller in Mitleidenschaft gezogenen Bereiche wie Scheinwerfer oder Kotflügel sowie um die Neueinstellung und Kalibrierung der elektronischen Fahrsicherheits-Assistenzsysteme oder auch der Klimaanlage.“

Das Nathaus-Team besteht seitdem nicht nur aus Autolackierern, sondern auch aus Karosseriebauern und Automechatronikern. Zudem ist Stefan Nathaus auch Kfz-Sachverständiger und kann im Schadensfall Gutachten erstellen.

Denn bei einer Vielzahl der Fälle handelt es sich um Schäden, die über die Versicherung abgewickelt werden. „Dazu erfolgt in der Regel eine Anfrage seitens eines sogenannten Steuerers, der von der Versicherung beauftragt wird“, erklärt der Unternehmer. Nathaus und sein fünfköpfiges Team begutachten den Schaden am Kundenfahrzeug und erstellen ein Angebot für die Versicherung.

Darüber hinaus ist Stefan Nathaus ist nicht nur Unternehmer, sondern auch Ausbilder an der Meisterschule der Handwerkskammer Münster. „Es macht mir Spaß, mit den jungen Leuten zusammen zu arbeiten und so bleibe ich auch immer auf dem neuesten Stand der Technik.“

Welche Auswirkungen hat Corona auf den Betrieb? „Ganz klar, wenn weniger Autos unterwegs sind, dann passieren auch weniger Unfälle und wir haben weniger Schäden zu reparieren“, erklärt der Unternehmer, „das gilt für die gesamte Branche: hatten wir vorher manchmal Vorlaufzeiten von bis zu vier oder sechs Wochen, dann muss der Kunde heute kaum noch Wartezeiten einkalkulieren.“

www.identica-nathaus.de

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