Blickpunkte: Neue Standorte außerhalb der Innenstadt in Vorbereitung
Heimatverein will in die Fläche

GReven -

Der Heimatverein will den Radius vergrößern und „raus an die Fläche“.

Mittwoch, 07.10.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 10:23 Uhr
Rund 30 dieser Blickpunkte hat der Heimatverein in der Stadt schon realisiert – weitere sollen folgen.
Rund 30 dieser Blickpunkte hat der Heimatverein in der Stadt schon realisiert – weitere sollen folgen. Foto: Oliver Hengst

Rund 30 von ihnen hat der Heimatverein schon gestaltet, und weitere sollen folgen. „Wir wollen noch mehr“, sagt Herbert Runde, Vorsitzender des Heimatvereins. Er meint damit die „Blickpunkte“, also die gestalteten Stromkästen im Stadtgebiet, auf denen sich Erläuterungen und alte Abbildungen von historisch bedeutsamen Bauwerken, Plätzen oder Straßen finden. „Es gibt noch mehr Punkte die es wert sind“, sagt er. Die Ideen gehen dem Heimatverein so bald nicht aus. Die Standorte werden jeweils mit der Stadt und den Stadtwerken abgestimmt.

Bislang konzentrieren sich die Standorte vornehmlich auf die Grevener Stadtmitte. Nun will der Heimatverein den Radius vergrößern und „raus in die Fläche“. Ob damit auch Standorte in Reckenfeld, Gimbte oder Schmedehausen gemeint sind? Offen. Runde sagt nur soviel: „Da bedarf es noch einiger Gespräche.“

Wenn das Projekt irgendwann abgeschlossen ist möchte der Verein eine Broschüre mit allen Blickpunkten erstellen, die Interessierten als Schmöker, aber auch als Grundlage für einen interessanten Stadtrundgang dienen kann.

Finanziert werden die Blickpunkte vom Heimatverein im Zusammenspiel mit Sponsoren, die sich an der Seite der Stromkästen präsentieren können. Diese Partnerschaft ist jeweils auf drei Jahre angelegt – eine Spanne, die in vielen Fällen nun ausläuft. Runde hofft natürlich, dass die bisherigen (oder neue) Sponsoren das Projekt weiter unterstützen.

Ein Projekt, dass auch jenseits der Stadtgrenzen auf Interesse gestoßen ist. „Wir haben viel Lob dafür bekommen“, freut sich Runde über reichlich positive Rückmeldungen. Neben Grevener Bürgern gehörten zu jenen, die die Idee für gut befänden, auch auswärtige Besucher – etwa aus Münster und darüber hinaus. Manche hätten die Anregung mit nach Hause genommen, etwas Ähnliches auch in ihrem jeweiligen Heimatort zu verwirklichen.

Der Heimatverein verbindet mit den Blickpunkten nicht zuletzt die Hoffnung, die Erinnerungen an bauliche Besonderheiten in der Stadt wachzuhalten, „weil in Greven ja so viel weggekommen ist“, sagt Runde bedauernd.

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