Afrika-Gottesdienste in Greven und Reckenfeld
Teilnehmer zeigen großes Herz

Greven/Reckenfeld -

Die stark begrenzte Anzahl der Gottesdienstteilnehmer spendeten großzügig, die St. Charles Grundschule in Iringa (Tansania) bedankt sich herzlich.

Dienstag, 10.11.2020, 11:30 Uhr
Pfarrer Andreas Hagemann predigte an alter Wirkungsstätte in Greven.
Pfarrer Andreas Hagemann predigte an alter Wirkungsstätte in Greven. Foto: Gunnar A. Pier

Im Afrika-Gottesdienst am Samstagabend in der Josefkirche freute sich Pfarrer Andreas Hagemann (jetzt Bocholt) sichtlich, an seiner früheren Wirkungsstätte in Greven bekannte Gesichter wiederzusehen. In seiner Predigt stellte er unter anderem die Frage, was als Christ in der aktuellen Zeit wichtig sei: „Toilettenpapier oder Telefonliste?“

Am Sonntagmorgen in der Franziskuskirche betonte Martinus-Pfarrer Anthony Adani, dass eine gute Schulbildung davor schütze, dass islamistisch-terroristische Gruppierungen wie Boko Haram im Norden seines Heimatlandes Nigeria weiteren Zulauf erhalten von Kindern und Jugendlichen. Laut Pfarrer Adani könnten die aktuell zu tragenden Masken täglich eine Erinnerung für jeden sein: „Nicht nur über Gutes reden, sondern handeln!“ Dies sahen die wegen der Corona-Vorschriften stark begrenzte Anzahl äußerst großzügiger Gottesdienstteilnehmer auch so und spendeten die nicht zu erwartende Summe von 1127 Euro. Darüber freuen sich auch Helge Pier und ihre drei Mitsingenden, die jeweils zwei afrikanische Lieder beitrugen.

Die Spende kommt der St. Charles Grundschule in Iringa (Tansania) zugute. Auch im Namen der dortigen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer bedankte sich die Afrika-Gruppe von St. Martinus bei den großherzigen Spendern.

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