Zwei neue Ladesäulen für Elektro-Autos
22 KW via App oder Ladekarte

Reckenfeld/Gimbte -

Die neue Ladesäule in Reckenfeld wurde auf dem Kirchplatz platziert, in Gimbte auf dem Parkplatz in der Dorfmitte.

Dienstag, 24.11.2020, 10:30 Uhr
Die Ladesäule für Elektro-Autos am Reckenfelder Kirchplatz (rechts) soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden, die Ladesäule für E-Bikes am SCR-Gelände (links) steht dort schon seit dem Sommer.
Die Ladesäule für Elektro-Autos am Reckenfelder Kirchplatz (rechts) soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden, die Ladesäule für E-Bikes am SCR-Gelände (links) steht dort schon seit dem Sommer. Foto: Oliver Hengst

Wieder zwei blinde Flecken, die von der Landkarte verschwinden: In Gimbte und Reckenfeld sind in den vergangenen Wochen Ladesäulen für Elektro-Autos installiert worden. Sie sind allerdings noch nicht nutzbar, das soll sich aber noch vor Ende des Jahres ändern, erläutert Stadtwerke-Chefin Andrea Lüke.

Die neue Ladesäule in Reckenfeld wurde auf dem Kirchplatz platziert, in Gimbte auf dem Parkplatz in der Dorfmitte. Schon seit 2016 gibt es eine Lade-Station am Rathaus, eine weitere steht auf dem Kundenparkplatz der Stadtwerke an der Saerbecker Straße. Alle Ladesäulen werden mit Ökostrom der Stadtwerke Greven versorgt.

Die Ladestationen sind Teil des Verbundes „Ladenetz.de“. Unter diesem Dach haben 224 Stadtwerke ein bundesweites Netz der E-Infrastruktur geknüpft. Circa 4800 Ladestationen stehen den Nutzern zur Verfügung.

Wer sein Fahrzeug an einer der Säulen aufladen möchte, braucht dafür idealerweise eine Ladekarte. Stromkunden der Stadtwerke Greven bekommen diese Karte für einmalig 49 Euro im Service-Center an der Saerbecker Straße. Mit dieser Karte meldet man sich an der Station an, die rund um die Uhr zugänglich ist.

Jedoch ist die Nutzung der Säulen keineswegs exklusiv Stadtwerke-Kunden vorbehalten, wie Andrea Lüke auf Nachfrage betont. Ohne Ladekarte können Spontankunden die Stationen mittels einer Smartphone-App (ladeapp) nutzen.

Für die Nutzung mit Karte werden eine monatliche Grundgebühr sowie die geladenen Kilowattstunden (kWh) abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt per Rechnung oder per App (Kreditkarte). Die Karte ist natürlich nicht nur an den Grevener Ladesäulen nutzbar, sondern an allen Stationen von „Ladenetz.de“ sowie an weiteren Partnerstationen gültig. Eine Übersicht der Stationen ist auf der Internetseite www.ladenetz.de.

Die neuen Ladestationen in Reckenfeld und Gimbte verfügen über zwei Steckdosen vom Typ 2 mit je 22 KW. Sie werden in den nächsten Wochen noch mit dem Corporate Design der Stadtwerke beklebt. Die Beschilderung für die Parkzeiten (Ladezeiten) wird auch noch angebracht.

Am neuen SCR-Sportgelände am Wittlerdamm wurde schon im Sommer eine Ladesäule für Nutzer eines E-Bikes in Betrieb genommen. Die Ladestation steht während des Übungs- und Spielbetriebes beim SC Reckenfeld zur Verfügung. Sie ist eine von stadtweit sieben Ladesäulen für E-Bikes, die die Stadtwerke in Kooperation mit Gaststätten/Firmen aufgestellt hat. Die anderen Standorte: Restaurant „Zum Vosskotten“, Landgasthaus „Am Franz-Felix-See“, Restaurant „Tophoff“, Restaurant „Tennenhof Hohelüchter“, Flughafen Münster/Osnabrück, Am Yachthafen/Wohnmobilstellplatz in Fuestrup.

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