Zwei E-Autos für den Fuhrpark der Stadtverwaltung
2,9 Tonnen weniger CO₂ pro Jahr

Greven -

Der städtische Fuhrpark wird nicht vergrößert, es werden zwei ältere Wagen mit Verbrennungsmotor ausgetauscht.

Mittwoch, 25.11.2020, 12:00 Uhr
Olaf Pochert und Angela Makowka vom städtischen Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt mit den beiden neuen Elektro-Dienstautos.
Olaf Pochert und Angela Makowka vom städtischen Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt mit den beiden neuen Elektro-Dienstautos. Foto: Stadt Greven

Die Dienstfahrten der Stadt Greven werden klimafreundlicher: Am Montag wurden zwei fabrikneue E-Autos für den dienstlichen Gebrauch der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ans Rathaus geliefert. Die beiden schneeweißen Opel-Corsa verringern den CO-Ausstoß der städtischen Fahrzeugflotte um 2,9 Tonnen pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Im Gegenzug werden zwei ältere Wagen mit Verbrennungsmotor ausgetauscht. Der städtische Fuhrpark wird also nicht größer, es bleibt bei insgesamt sieben Dienstwagen. „Das bedeutet, dass wir wirklich eine effektive CO-Einsparung bekommen“, sagt Angela Makowka, die bei der Stadt Greven für alle klimaschonenden Projekte mit verantwortlich ist. Und Kollege Olaf Pochert, Klimamanager der Stadt Greven, ergänzt: „Dadurch, dass wir bei der Stadt ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen, fahren die neuen E-Autos tatsächlich so klimaschonend wie überhaupt möglich. Das ist ein guter Schritt nach vorn in unserer Klimaschutzarbeit.“

Die beiden Elektrofahrzeuge kosten zusammen rund 70 000 Euro. 80 Prozent dieser Summe kommen aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Restsumme von 17 580 Euro übernimmt die Stadt Greven. Praktischerweise konnte die Stadt sich bei der Beschaffung der neuen E-Fahrzeuge in ein kreisweites Kooperationsprojekt einklinken. Dabei hatten 20 Kreiskommunen ihre Anträge im Rahmen des Programms Kommunaler Klimaschutz NRW gemeinsam eingereicht.

Der Wunsch der Grevener Verwaltung ist, dass mittelfristig alle Verbrenner-Dienstwagen der Stadt durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. Echte „Klimakiller“ hat die Verwaltung aber auch jetzt schon nicht mehr im Fuhrpark. Der größte Dienstwagen ist der Audi A4 des Bürgermeisters, ansonsten finden sich nur kompakte Kleinwagen in der Flotte. „Gut genutzt werden im Übrigen auch unsere drei Dienstfahrräder mit E-Antrieb“, so Angela Makowka. „Jedes städtische E-Bike macht bis zu 40 Dienstfahrten im Monat, da kommt natürlich auch eine ganz erfreuliche Menge an eingespartem CO zusammen.“

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