Islamfeindliche Sprüche
Studentin mit Kopftuch fühlt sich in Greven gemobbt

Greven -

Die Eltern von Amira P. sind aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. In Greven fühlt sie sich gemobbt. Wegen ihres Kopftuchs. Ihr sei schon „Ausländerschlampe“ hinterhergerufen worden. Von Günter Benning
Mittwoch, 30.12.2020, 09:50 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 30.12.2020, 09:50 Uhr
Frauen mit Kopftuch erleben immer noch abfällige Bemerkungen in der deutschen Öffentlichkeit.
Frauen mit Kopftuch erleben immer noch abfällige Bemerkungen in der deutschen Öffentlichkeit. Foto: dpa

Heute ist ihr Kopftuch grau. Aber Amira P. (22) hat im Schrank noch jede Menge farbiger Accessoires: „Wenn ich bunt trage, dann nicht aus traditionellen Gründen, sondern damit es zum Outfit passt.“

Amira P. studiert Geschichte und islamische Theologie in Münster. Mit ihrer Mutter, die ihrem Mann vor vielen Jahren aus Afghanistan nach Deutschland gefolgt ist, wohnt sie in Greven. Und hier fühlt sie sich gemobbt. Wegen ihres Kopftuchs. Es sei, sagt sie, schon mal vorgekommen, dass ihr jemand „Ausländerschlampe“ hinterhergerufen habe.

Warum Amira P. ein Kopftuch trägt

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