Katharina Engler bietet mit „Fotografie & Design“ Porträt- und Hochzeitsshootings an
Bilder für die Ewigkeit

Greven -

Für ein Shooting egal ob Freunde, Paare, Familie oder Kinder geht die Fotografin mit ihren Kunden gerne raus in die Natur.

Mittwoch, 06.01.2021, 11:30 Uhr
Am Computer werden die Bilder veredelt.
Am Computer werden die Bilder veredelt. Foto: Pia Weinekötter

Am Anfang hat auch sie erst mal nur „geknipst“. Katharina Engler lacht: „Das stimmt, denn meine Liebe zur Fotografie begann schon sehr früh.“ Bereits als Jugendliche war sie mit ihrer ersten Kamera, einer Canon EOS 550D, viel in der Natur unterwegs. Landschaftsaufnahmen waren ihre Leidenschaft, inspiriert von ihrem Vater, der ebenfalls Landschaftsfotograf ist

Mit VHS-Kursen und vielen Fachbüchern baute sie ihr Wissen weiter aus und aus „Knipsen“ wurde schnell „Fotografieren“. Durch viele Umzüge wechselten die Motive vor ihrem Objektiv.

Geboren in Mannheim, folgten Monheim, Barcelona und Düsseldorf, bevor es Katharina Engler zum Studieren nach Münster zog. Dem Geografie-Studium folgte – mangels Job-Chancen – eine breitgefächerte Ausbildung zur Mediengestalterin.

Bereits während ihrer Ausbildung wurde aus ihrem anspruchsvollen Hobby ein berufliches Standbein. „Ich habe Fotografie schon 2015 als Gewerbe angemeldet.“ So konnte die 29-Jährige Kreativität und technischen Anspruch ebenso perfekt kombinieren wie Beruf und Selbstständigkeit.

Denn ihr Auftragsvolumen als Fotografin wuchs ständig. „In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Fotografie von Lebensereignissen zu einem absoluten Hype entwickelt“, berichtet die Unternehmerin, die mit ihrer Familie seit drei Jahren in Greven wohnt. „Fotos haben mittlerweile einen viel höheren Stellenwert, schließlich werden so bleibende Erinnerungen geschaffen.“

Dafür nehmen sich heute Brautpaare auch viel mehr Zeit als noch vor ein paar Jahren. „Eine bis anderthalb Stunden sind keine Seltenheit“, weiß die Expertin, „oder wir verabreden uns zu einem After-Wedding-Shooting: ein komplett stressfreier Termin für das Paar, das sich noch einmal mit Kleid und Anzug schick macht und sich so entspannt auf die Fotos konzentrieren kann – das hatte ich bei meiner eigenen kirchlichen Trauung im Januar 2019 auch!“

Ein neuer Trend kommt aus den USA: das Verlobungsshooting. „Getarnt als Paar-Shooting bin ich vom Bräutigam vorab eingeweiht, dass er einen Antrag machen möchte – und dann heißt es für mich und meine Kamera draufhalten.“

Für ein Shooting egal ob Freunde, Paare, Familie oder Kinder geht die Fotografin mit ihren Kunden gerne raus in die Natur. Katharina Engler selbst ist kein Fan von gestellten Fotos mit Blick in die Kamera – auch wenn sie das für das Zeitungsfoto lächelnd in Kauf nimmt.

„Bei meinen Shootings begleite ich die Freunde, Paare oder Familien beispielsweise einfach bei einem ungezwungenen Spaziergang und dokumentiere quasi den Umgang miteinander – so entstehen sehr natürliche und berührende Fotos.“ Dafür kommt seit Ende des Jahres die neueste Errungenschaft der Canon-Liebhaberin zum Einsatz: ihre neue Systemkamera Canon EOS R6.

Einige ihrer Kunden recherchieren vorab im Internet und kommen mit ganz konkreten Ideen. Andere Kunden wiederum lassen sich intuitiv von Katharina Engler leiten: „Viele Motive ergeben sich auch aus der Situation heraus, so haben Kinder manchmal einen ungeheuren Ideen-Reichtum und setzen Situationen spontan um – das gibt einfach tolle Bilder!“

Für viele Fotografen gehören gerade Kinder-Shootings zu den anstrengenderen Terminen, nicht so bei Engler, die selbst Mutter eines 14-monatigen Sohnes ist.

Ergänzend zur Fotografie bietet Engler auch das „Design“ als zweites Standbein. Hier kommt ihre Expertise als Mediengestalterin zum Tragen: „Hochzeits-Papeterie von der Einladung über Tisch- und Menükarten bis zur Danksagung – alles aus einem Guss.“

Das Münsterland bezeichnet die Vielgereiste übrigens mittlerweile als ihr wahres Zuhause und ist gerade mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihren Eltern in Greven auf der Suche nach einem neuen Zuhause. „Ein Zweifamilienhaus oder großes Doppelhaus wäre schon schön – gerne mit etwas Natur und Platz für Kreativität.“

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