Jutta Lamboury: Über 30 Jahre erfolgreiche Immobilien-Vermittlung
Stammkunden und viele Empfehlungen

Greven -

Auf eine erfolgreiche Firmen-Geschichte blickt auch die Grevener Immobilien-Kauffrau Jutta Lamboury zurück.

Donnerstag, 21.01.2021, 06:20 Uhr aktualisiert: 21.01.2021, 15:58 Uhr
Sie erfüllen Träume – das Team von „Jutta Lamboury Immobilien“, die vier Immo-Frauen von der Marktstraße 17: Sandra Chuchollek, Sandra Hertog, Jutta Lamboury und Anne Wesselmann (v.l.n.r.).
Sie erfüllen Träume – das Team von „Jutta Lamboury Immobilien“, die vier Immo-Frauen von der Marktstraße 17: Sandra Chuchollek, Sandra Hertog, Jutta Lamboury und Anne Wesselmann (v.l.n.r.). Foto: Pia Weinekötter

„Häuser und Hotels – hört sich zwar an wie Monopoly, ist aber die Kurzform meines Lebens“, lacht Jutta Lamboury. Und für dieses strahlende Lachen ist die Inhaberin von „Jutta Lamboury Immobilien“ in der Region bekannt.

Aktuell kümmert sie sich zwar um Häuser und Wohnungen, aber ihre beruflichen Wurzeln liegen bei den Hotels. „Nach dem Abi absolvierte ich eine Ausbildung zur Hotelkauffrau im renommierten Münsteraner Parkhotel Schloss Hohenfeld, der etliche Stationen an den Rezeptionen von deutschen und europäischen First-Class-Hotels folgten“, blickt Lamboury zurück. Damals verkaufte sie Zimmer, heute Immobilien.

Denn 1989 machte sie ihre zweite Leidenschaft zum Beruf, die gebürtige Grevenerin zog es wieder zurück ins Münsterland: „Gut gerüstet durch umfangreiche Seminare sowie viele Fort- und Weiterbildungen startete ich bei der LBS Immobilien am Servatiiplatz in Münster und baute anschließend die Immobilien-Abteilung der LBS in Greven auf.“

Im Jahr 2000 folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit mit ihrem Büro an der Marktstraße 17. Und seitdem ist die quirlige Unternehmerin eine feste Größe auf dem Grevener Immobilienmarkt.

„Wir sind rein regional aufgestellt, denn hier kennen wir uns aus, hier liegen unsere Stärken“, betont Lamboury und ergänzt: „Wir sind erst zufrieden, wenn unsere Kunden zufrieden sind und wir alle Fragen verständlich beantworten konnten.“ Der Lohn für diesen Service: „Viele Stammkunden – viele Empfehlungen.“

Was hat sich in den über 30 Jahren ihrer Makler-Tätigkeit verändert? „Viel“, lacht Lamboury, „es gab keine Computer, es gab kein Internet, von jeder Immobilie haben wir erst viele Fotos gemacht, nebenan bei Schlecker 30 Abzüge bestellt und anschließend zu einem Exposé für die Kunden zusammengestellt.“

Auch der Markt hat sich verändert: „Bei der Finanzierung fielen schon mal Zinssätze von 12 Prozent festgeschrieben für nur zehn Jahre an, während heute eher mit 0,7 Prozent und für bis zu 30 Jahren kalkuliert wird.“

Und die Nachfrage war auch mal ganz anders: „Heute haben wir für die Immobilien immer schon eine Liste mit vorgemerkten und bereits mit einer bankgeprüften Finanzierung ausgestatteten Interessenten, denen wir die Angebote zielgerichtet bereits vor der Veröffentlichung offerieren, so dass sowohl Miet- als auch Kaufobjekte immer schnell vermittelt werden“, erklärt die 58-Jährige. „Früher hingegen brauchte es auch schon mal 50 Besichtigungen und eine Immobilie war mehrere Monate am Markt.“

Jutta Lamboury ist immer Team-Playerin: „Inklusive Auszubildenden waren wir meistens fünf bis sieben Mitarbeiter“. Momentan sind die „Immo-Frauen von der Marktstraße“ ein Team von vier Power-Frauen, die jedes Jahr fast 100 Immobilien vermitteln. So sorgen die kreative Anne Wesselmann seit 2011 schwerpunktmäßig bei den Vermietungen und die gewerblich aufgestellte Sandra Chuchollek seit 2019 im Verkaufs-Außendienst für einen reibungslosen Ablauf. Und Sandra Hertog hat sich seit ihrem Einstieg 2016 durch ihre IHK-Makler-Ausbildung fachlich weiterentwickelt und seit 2018 auch als Geschäftsführerin immer mehr Aufgaben übernommen.

Gerade in Corona-Zeiten sind die Ansprüche an eine optimale Präsentation und Vermittlung besonders. „Wir stellen unsere Objekte in unserem Schaufenster und natürlich vor allem online vor: auf unserer Homepage wie auch auf unseren Facebook- und Instagram-Accounts und selbstverständlich auf allen gängigen Immobilien-Portalen“, fasst Lamboury zusammen. „Für die optimale Präsentation eines Objektes nutzen wir neben einem umfangreichen Exposé, das mit vielen Fotos, detaillierten Beschreibungen sowie exakten Grundrissen eher Magazin-Charakter hat, vor allem auch Drohnen-Fotos und einen nach Freischaltung durch uns zugänglichen virtuellen 360-Grad-Rundgang“, erklärt Hertog, „so können wir bereits während eines Telefonates gemeinsam mit dem Kunden online durch die Immobilie gehen, bevor sich dieser nach Freischaltung unsererseits das Objekt selbstständig in der Realität ansehen kann.“ Momentan arbeiten Hertog und ihre Mentorin Lamboury im Tandem zusammen, ein Termin für eine komplette Betriebs-Übergabe steht noch in den Sternen. „Vielleicht gönne ich mir bald endlich mal wieder einen großen Urlaub“, philosophiert Lamboury.

 

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