Freispruch und Berufung
Zwei Sichten einer Demo am FMO

Greven -

2019 demonstrierten etwa 20 Mitglieder der Initiative „Perspektive Rojava Münster” im FMO vor dem Abfertigungsschalter der Airline Sun Express gegen die aktuelle Politik der türkischen Regierung. Nach eigener Ansicht friedlich, der FMO sieht das derweil anders. Von Peter Beckmann
Sonntag, 24.01.2021, 12:39 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 24.01.2021, 12:39 Uhr
Ein – zugegeben – wenig aussagefähiges Bild von der Demo im November 2019 im FMO.
Ein – zugegeben – wenig aussagefähiges Bild von der Demo im November 2019 im FMO.

Ja, wenn es doch mal so einfach wäre. So einfach, wie es die Initiative „Perspektive Rojava Münster” schildert. Ja dann könnte man sich fragen: Was soll das? Auf der einen Seite die Demonstranten der Initiative, auf der anderen Seite die Vertreter des Flughafens. Und über all dem die Justiz. Die – in Form des Amtsgerichtes – hat über einen Strafantrag des FMO entschieden und ihn abgelehnt, die Staatsanwaltschaft geht in Berufung. Und wieder die Frage: Was soll das?

Von Anfang an. Am 7. November 2019 demonstrierten etwa 20 Mitglieder der Initiative „Perspektive Rojava Münster” im Flughafen Münster-Osnabrück vor dem Abfertigungsschalter der Airline Sun Express (siehe Info-Kasten). Die Demonstranten wandten sich gegen die aktuelle Politik der türkischen Regierung, die im Norden Syriens militärisch gegen die dortige Selbstverwaltung vorgeht.

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