Die soziale Komponente ist wichtig
Virtuelle Kaffeepause mit den Lieblingskollegen

Greven -

Toleranz auch gegenüber Kindern – das lernen Menschen im Homeoffice.

Dienstag, 26.01.2021, 06:00 Uhr aktualisiert: 26.01.2021, 10:08 Uhr
Auf die Kaffeepause kommt es auch im Homeoffice an.
Auf die Kaffeepause kommt es auch im Homeoffice an. Foto: dpa

Worauf es ankommt beim Home-Office haben wir bei Facebook gefragt. Hier einige Antworten.

 

„Störungen durch Kinder in Konferenzen mit Humor nehmen.“

 

„Ich finde es hilft ungemein, seine normalen Arbeitszeiten und Pausen einzuhalten. Meine Kollegin und ich sind durch TeamSpeak verbunden, das macht auch viel aus. Wir behalten auch kleine Rituale bei, zum Beispiel immer gegen zehn Uhr einen Kaffee holen. In der Firma bringt dann immer abwechselnd die Eine der Anderen einen Kaffee mit, das geht Zuhause natürlich nicht, aber gemeinsam trinken kann man ihn dann ja trotzdem. Die Mitarbeiter/innen fehlen einem aber trotzdem und so ein richtiger Abschluss, mit Tür hinter mir zu und Feierabend, fehlt auch.“  

 

„Eine Portion Gelassenheit. Manchmal funktioniert nicht alles sofort. Unterbrechungen mit Humor und Verständnis einfach mal hinnehmen. Ich kenne jetzt viele kleine Geschwister und fast alle Haustiere.“

 

 

„Virtual Coffee Break mit den Lieblingskollegen und zwischendurch mal die Beine vertreten und frische Luft tanken.“  Marion Peters

 

„In Videokonferenzen Pausen einbauen und Energizer nutzen. Wenn sich Arbeitszeiten nicht einhalten lassen (z.B. weil Kinder da sind), das klar kommunizieren. Es gibt einen Menschen eben nicht zwei mal.“

 

„‘Störende‘ Kinder in Telkos oder Videokonferenzen empfinde ich inzwischen so normal wie den Sonnenaufgang. Für den Übergang von der Arbeit zum Privatleben gönne ich mir regelmäßig gut 15 Minuten Facebook oder YouTube, um einen Break zwischen den beiden Welten zu bekommen, früher war es der Heimweg.“

 

 

„Ich arbeite seit Jahren im Home-Office, Umgewöhnung brauchte ich nun nicht in dieser Situation. Ich finde je nachdem, was man macht, ist es einfacher, wenn man flexible Arbeitszeiten hat. Die Kaffeemaschine ist der beste Freund. Musik auch. Ab und zu mal Radio. Und natürlich Videocalls jeden Tag. Nicht für den Monitor aufbrezeln, einfach alles entspannter angehen, dann läuft die Arbeit wie von alleine und man sitzt auch gern mal zu vorher unmöglichen Zeiten am PC. Smalltalk und Lob motivieren. Ich für meinen Teil kann mich besser auf meine Arbeit fokussieren wenn ich zuhause bin, weil das Ablenkungspotential viel kleiner ist.“

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