Unser Greven fordert
Solar-City machen

Greven -

Solarenergie wird noch zu wenig genutzt. Unser Greven will die Solar-City.

Mittwoch, 27.01.2021, 12:25 Uhr aktualisiert: 27.01.2021, 12:30 Uhr
Ulrich Stratmann, Vorsitzender der Wählergemeinschaft (links) neben Klaus Blomberg, Vertreter im Ausschuss für Klima und Umwelt.
Ulrich Stratmann, Vorsitzender der Wählergemeinschaft (links) neben Klaus Blomberg, Vertreter im Ausschuss für Klima und Umwelt.

Die Wählergemeinschaft „...unser Greven“ setzt sich gegen den Klimawandel ein. Effektiver Klimaschutz beginne vor der eigenen Haustüre, heißt es in einer Pressemitteilung. In einem neuen Antrag an den Rat der Stadt Greven schlägt die Wählergemeinschaft nun vor, Greven in Richtung einer solaren Stadt zu entwickeln und auch andere erneuerbare Energien in ein schlüssiges Konzept einzubinden.

So soll unter anderem eine Solarenergienutzung auf allen öffentlichen Gebäuden, beim Ausbau von Gewerbe- oder Wohnimmobilien sowie möglicherweise auf Parkplatzüberdachungen und alternativen Standorten geprüft werden.

„Dieses Konzept ist ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsweisenden und nachhaltigen Stadtentwicklung“, resümiert der Vorsitzende von „Unser Greven“, Ulrich Stratmann.

Der eingebrachte Antrag sieht vor, dieses Ziel im Rahmen eines Beteiligungsprozesses zu organisieren, der die Akteure für erneuerbare Energien aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Institutionen an einen Tisch zusammenbringt, um ein städtisches Programm „Solar-City“ zu entwickeln.

In dem Prozess sollen auch weitere erneuerbare Energieversorgungsoptionen einbezogen werden. Nach Auffassung von „Unser Greven“ stellt die Solarenergie in Greven einen wichtigen Baustein zur Klimaneutralität dar und sollte zukünftig zum Standard werden.

„Mit dem „Solar-City“ Programm wollen wir in Greven den Ausbau der Solarenergienutzung stark und sozialverträglich beschleunigen“, so Klaus Blomberg, Vertreter der Wählergemeinschaft im städtischen Ausschuss für Klima und Umwelt. Blomberg: „Erneuerbare Energien stärken unsere regionale Wirtschaft, erhöhen die Versorgungssicherheit und vermeiden klimaschädliche Abgase, die mit erheblichen Folgeschäden und -kosten zu Buche schlagen“, heißt es in der Mitteilung.

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