Wintereinbruch beschert dem Räumdienst ein arbeitsreiches Wochenende
Kaum geräumt – wieder alles weiß

Greven -

Arbeitsreiches Wochenende für die Mitarbeiter vom Räumdienst: Von den frühen Morgenstunden bis zum Schichtwechsel um 14 Uhr sind am Sonntag 20 Mitarbeiter unterwegs. Im Anschluss werden sie von 20 Kollegen abgelöst.

Sonntag, 07.02.2021, 15:59 Uhr aktualisiert: 07.02.2021, 16:20 Uhr
Die Hauptstraßen (hier die Nordwalder Straße) wurden immer wieder vom Schnee befreit, doch am Sonntag schneite es so stark, dass die Straßen dennoch nur schwer passierbar waren.
Die Hauptstraßen (hier die Nordwalder Straße) wurden immer wieder vom Schnee befreit, doch am Sonntag schneite es so stark, dass die Straßen dennoch nur schwer passierbar waren. Foto: Oliver Hengst

Viel Neuschnee, aber kein Schneechaos, wohl auch, weil am Sonntag nur wenige mit dem Auto los müssen. Die bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, die in der Nacht zu Sonntag in Greven herunterkommen, bescheren dem Team des Räumdienstes der Technischen Betriebe jedoch ein arbeitsreiches Wochenende – weil am Sonntag immer neuer Schnee nachkommt.

Räumdienst im Dauereinsatz - immer neuer Schnee

Von den frühen Morgenstunden bis zum Schichtwechsel um 14 Uhr sind am Sonntag 20 Mitarbeiter im Räumdienst unterwegs. Im Anschluss werden sie von 20 Kollegen abgelöst. Bereits am Samstag war die gesamte Mannschaft von 17 bis circa 23 Uhr im Einsatz, berichtet Thomas Buschkamp, Leiter der Straßenunterhaltung. Wegen des Dauer-Schneefalls kommen die Mitarbeiter aber kaum hinterher. „Schon nach einer halben bis einer Stunde hat sich wieder eine dicke Schneeschicht gebildet“, so Buschkamp.

Sturm und Schneeverwehungen erschweren die Arbeiten zusätzlich. Eigentlich müssten die Mitarbeiter von der Straßenunterhaltung ein 500 Kilometer langes Straßennetz von Schnee und Eis frei halten. Das ist angesichts der aktuellen Witterung aber utopisch, erläutert Buschkamp. „Wir haben einen Notfallplan, nach dem wir zunächst die Hauptstraßen räumen müssen“, ergänzt er. Mehr ist auch nicht drin. Insbesondere in kleineren Wohnstraßen wird die Schneeschicht deshalb immer dicker. Dort soll vermutlich erst am Montag geräumt werden.

Wintereinbruch in Greven

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  • Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Am späten Samstagabend setzte der Schneefall ein, am Sonntag ging es dann weiter. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz.

    Foto: Oliver Hengst
  • Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Am späten Samstagabend setzte der Schneefall ein, am Sonntag ging es dann weiter. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz.

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  • Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Am späten Samstagabend setzte der Schneefall ein, am Sonntag ging es dann weiter. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz.

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  • Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Am späten Samstagabend setzte der Schneefall ein, am Sonntag ging es dann weiter. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz.

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  • Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Am späten Samstagabend setzte der Schneefall ein, am Sonntag ging es dann weiter. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz.

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    Foto: Oliver Hengst

Im Einsatz ist nahezu der gesamte Maschinenpark des Bauhofes: Drei große Lkw mit Streuer und Schneeschild sind vor allem auf den Hauptstraßen unterwegs. Mit vier Schleppern werden Radwege und Kreuzungen geräumt. Des Weiteren kurven drei Radlager durch die Straßen. Damit halten die Fahrer unter anderem die Zufahrten zu den Feuerwehrgerätehäusern frei. Acht Mitarbeiter seien damit beschäftigt, Fußgängerüberwege, Parkdecks und die Bereiche bei den Ampeln zu räumen, berichtet Buschkamp. Gegebenenfalls sollen auch noch Lohnunternehmen zur Unterstützung beauftragt werden. „Die Lage ist schwierig“, betont Buschkamp.

Salz wurde zuletzt nicht mehr gestreut. Das bringt bei dickeren Schneeschichten nichts mehr. Der Bauhof konzentriert sich deshalb aufs Schneeschieben.

Trotz des Schneefalls ist die Einsatzbilanz der Polizei positiv. Auf schneebedeckten Straßen kommt es nur vereinzelt zu Unfällen. „Die Bürgerinnen und Bürger verhalten sich vorbildlich und bleiben, wenn möglich, zuhause“, sagt eine Sprecherin der Polizei Münster.

Feuerwehr in Bereitschaft

Seit Sonntagmorgen, 8.15 Uhr, sind alle Gerätehäuser der Feuerwehr Greven mit Einsatzkräften besetzt. „Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um bei entsprechenden Notfällen zeitgerecht ausrücken und Hilfe leisten zu können“ so Einsatzleiter Sebastian Greufe. Auch das Technische Hilfswerk ist in Kooperation mit der Feuerwehr im Alarmzustand, um bei entsprechenden Einsätzen zeitnah vor Ort zu sein.

Bis Sonntagmittag stehen sieben Einsätze auf dem Programm – ausschließlich Hilfeleistungen. Gegen 11 Uhr befreit die Feuerwehr im Kreuzungsbereich B481/B219 einen Lkw mit Lebensmitteln für das Krankenhaus, der sich festgefahren hat. Das Fahrzeug wird anschließend bis zum Krankenhaus begleitet. Weitere festgefahrene Fahrzeuge halten die Feuerwehr am Sonntag auf Trab, zudem wird ein Terrassendach kontrolliert, welches aufgrund der Schneelast einzubrechen droht. Zeitweise sind 50 Einsatzkräfte an den jeweiligen Gerätehäusern im Einsatz.

Der öffentliche Personennahverkehr kommt zeitweise fast vollständig zum Erliegen. Fast alle Züge Richtung Münster und Rheine fallen aus.

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