Dauereinsatz wegen Schnee
Keine Notbetreuung an den Schulen

Greven -

Eine Notbetreuung kann an den Schulen in Greven am heutigen Montag nicht gewährleistet werden. Die Technischen Betriebe und die Feuerwehr sind im Dauereinsatz und geben ihr Bestes. Wer es sich leisten kann, soll heute und morgen zu Hause bleiben, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Dienstag, 09.02.2021, 10:15 Uhr aktualisiert: 09.02.2021, 11:40 Uhr
Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz.
Wintereinbruch in Greven mit bis zu 30 cm Neuschnee und teilweise hohen Schneeverwehungen. Der Räumdienst ist im Dauereinsatz. Foto: Oliver Hengst

„Es ist alles auf der Straße, was uns helfen kann“, beschreibt Bürgermeister Dietrich Aden die Situation.“ Aber wegen der Schneemassen und Schneeverwehungen müssen wir Prioritäten setzen“. Mit allen verfügbaren Fahrzeugen und Leuten seien Technische Betriebe (TBG) und drei Lohnunternehmen im Dauereinsatz, um der prekären Situation Herr zu werden. Aber Priorität hätten zunächst die neuralgischen Punkte der Stadt, zum Beispiel Zufahrten zu Altenheimen und Rettungswege, die es freizuhalten gelte. Und bei den Straßen konzentriert man sich auf die Hauptverkehrsachsen. Alles andere sei vergebene Mühe, weil man gegen die Schneemassen und -verwehungen ohnehin nicht ankommen könne.

Die schönen Seiten des Winters in Greven

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„Die Mitarbeiter im Winterdienst der TBG sind seit Samstag im Schichtbetrieb auf den Beinen und haben nach einer notwendigen Pause am Sonntag um 5 Uhr wieder begonnen. Sie werden bis 22 Uhr weitermachen und morgen geht es dann um 5 Uhr wieder raus“, erklärt Meike Bücker-Gittel, Leiterin der Technischen Betriebe, das gewaltige Pensum ihrer fleißigen Kollegen und Helfer.

Lob erhalten die Grevenerinnen und Grevener, die sich trotz der widrigen Bedingungen bemühen, die Gehwege freizuhalten. Aber, so die Bitte der Mitarbeiter der TBG: „Schmeißen Sie die Schneemassen nicht auf die Straße, sondern an die Grundstücksgrenze oder gar in die Vorgärten“, sonst wird es für Fahrzeuge noch schwerer, die Straßen zu passieren.

Die ungewöhnliche Wetterlage führt auch dazu, dass die Stadt Greven den gesamten innerstädtischen ÖPNV am Montag aussetzt. Das habe bei den Witterungsbedingungen schlicht keinen Sinn. Da der ÖPNV in weiten Teilen NRWs, insbesondere im Großraum Münster, nicht mehr funktioniere, sagt die Stadt Greven für morgen auch die Notbetreuung an den Schulen vollständig ab. Es sei nicht möglich, genügend Lehrkräfte an die Schulen zu bekommen, um coronakonforme Betreuungsgruppen zusammenzustellen. Der Distanzunterricht finde jedoch in vollem Umfang statt. Die Regelung sei mit den Schulleitungen in Greven bereits abgestimmt.

Auch der Chef der Freiwilligen Feuerwehr, Sebastian Greufe, wendet sich mit einem Appell an die Grevenerinnen und Grevener: „Bleibt bitte zu Hause! Bei diesen Verhältnissen ist es einfach unheimlich gefährlich, auf den Straßen unterwegs zu sein, besonders mit dem Auto.“ Schon etliche Einsätze hat die Freiwillige Feuerwehr bei den chaotischen Verhältnissen hinter sich.

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