Anna Otten ist Quartiersmanagerin am Matthias-Claudius-Haus in Reckenfeld
„Miteinander und nicht allein“

Reckenfeld -

„Miteinander und nicht allein“ heißt ein Förderprojekt des Matthias-Claudius-Hauses, mit dem Veranstaltungen und Aktionen für Ältere auf die Beine gestellt werden sollen. Die Federführung hat Anna Otten, die mit dem Start des Projektes als Quartiersmanagerin eingestellt wurde.

Montag, 08.03.2021, 07:59 Uhr
Freut sich darauf, Reckenfelderinnen und Reckenfelder kennenzulernen, um mit ihnen an einem intergenerativen Angebot zu arbeiten: Anna Otten, Quartiersmanagerin am Matthias-Claudius-Haus.
Freut sich darauf, Reckenfelderinnen und Reckenfelder kennenzulernen, um mit ihnen an einem intergenerativen Angebot zu arbeiten: Anna Otten, Quartiersmanagerin am Matthias-Claudius-Haus. Foto: Privat

Dem Matthias-Claudius-Haus ist es gelungen, das Förderprojekt „Miteinander und nicht allein“ nach Reckenfeld zu holen. Das Ziel des Projekts, das mit einer Laufzeit von zwei Jahren vom Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefördert wird, ist es, mithilfe eines Quartiersmanagements die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen im Quartier zu erhöhen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Dabei stehen insbesondere Personen ab 65 Jahren und jene, die von Altersisolation bedroht sind, im Mittelpunkt. „In Reckenfeld soll das geschafft werden, indem ein Netzwerk aufgebaut wird, über das die bereits bestehenden Vereine und Einrichtungen miteinander kooperieren. Auf diese Weise sollen niedrigschwellige Veranstaltungen und Aktionen für die älteren Reckenfelder und Reckenfelderinnen auf die Beine gestellt werden“, so die 26-jährige Anna Otten, die mit dem Start im Dezember 2020 die Federführung des Projekts als Quartiersmanagerin übernommen hat.

Die gebürtige Cloppenburgerin, die im vergangenen Jahr ihren politikwissenschaftlichen Masterabschluss an der Universität Münster absolvierte, sieht in dem Projekt eine große Chance für die nachhaltige Entwicklung der seniorenbezogenen Angebote in Reckenfeld: „Wir legen mit dem Projekt den Grundstein für eine altengerechte Quartierentwicklung.“

Ein laut Pressemitteilung weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt in der Entwicklung des Matthias-Claudius-Hauses zu einem Kompetenzzentrum im Ort, von dem aus eine aufsuchende Pflegeberatung starten wird und in dessen Umfeld Infoveranstaltungen stattfinden. Damit das Projekt erfolgreich ist, wird ein partizipativer Ansatz verfolgt: „Die Reckenfelder sollen mitbestimmen, was in Zukunft für sie in ihrem Stadtteil passiert,“ so Otten. Damit der Plan aufgeht, ist das Quartiersmanagement auf die Zusammenarbeit mit Einwohnern angewiesen. Wer mitmachen und Ideen und Anregungen einbringen möchte, sollte sich beim Quartiersmanagement, in Person also bei Anna Otten melden.

 

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