Erster Spatenstich für den Gemüseacker in den Osterferien
Mehr als nur ein Schulgarten

Greven -

Das Kollegium der St. Josef Grundschule und helfende Eltern-Hände haben erste Vorbereitungen zum geplanten schuleigenen Gemüseacker getroffen.

Freitag, 09.04.2021, 12:38 Uhr aktualisiert: 09.04.2021, 12:40 Uhr
Kollegium, Eltern und Kinder der St. Josef-Grundschule bereiten den Boden für das Schulgartenprojekt vor.
Kollegium, Eltern und Kinder der St. Josef-Grundschule bereiten den Boden für das Schulgartenprojekt vor. Foto: Sprakel

Ferienzeit? – Eigentlich ja, aber für das Kollegium der St. Josef Grundschule und helfende Eltern-Hände war es die Zeit für erste Vorbereitungen zum geplanten schuleigenen Gemüseacker.

So rückten die Landwirte Peter Epping und Franz Schulze Eilfing am Mittwoch mit schwerem Gerät an, um den Boden für den Start des Umweltförderprojektes zu bereiten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dort sollen die Schüler ihre eigenen Kräuter und Gemüse aussähen, pflegen und ernten, an der frischen Luft sein und einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln lernen.

Das Projekt ist langfristig für mehrere Jahre geplant und wird professionell nachhaltig unterstützt durch den Kooperationspartner „Gemüseackerdemie“, einer Berliner Bildungseinrichtung, mit deren Experten der Schulgemüseacker auf dem Schulgelände angelegt wird.

Entstanden ist die Idee zum Projekt zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 im Rahmen der Gestaltung eines kleinen Schulbeets durch die Kinder der Naturforscher-AG.

Mit Elternhilfe, der Unterstützung durch den Förderkreis und Pflanzenspenden war der Anfang für das Schulbeet sowie für das grüne Klassenzimmer gemacht und eine Idee geboren.

Aus der Teilnahme an einer Schülerakademie zum Thema „Landwirtschaft mit allen Sinnen” auf dem Emshof in Telgte entstand dann im Sommer 2020 endgültig der Wunsch, eine ungenutzte Fläche auf dem hinteren Teil des Schulhofes sinnvoll zu nutzen und auf dem Schulgelände der St. Josef Grundschule einen Gemüseacker anzulegen.

Möglich wurde das Projekt nur mit Zustimmung des Schulträgers, mit tatkräftiger Elternunterstützung und mit Hilfe der zahlreichen finanziellen Spenden, die im Umweltförderprogramm der Kreis-Sparkasse zusammenkamen. Die Schule und besonders die Kinder sind dankbar dafür!

Nach den ersten Vorbereitungen legen die Schüler als nächstes gemeinsam mit den Experten der Ackerdemia einen Gemüseacker an, der aus mehreren Beeten besteht. Im Winter und bei schlechtem Wetter greifen begleitende Unterrichtsmaterialien die Themen auf, die sich an den Kriterien der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Ackerdemia stellt alles Notwendige zur Verfügung: Saat- und Pflanzgut, Fortbildungen und wöchentliche Acker-Infos, koordinative Leistungen, umfangreiche Bildungsmaterialien und weitere On- und Offline-Angebote. Das Projekt bezieht auch den nachunterrichtlichen Bereich im Offenen Ganztag ein.

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