Schwimmen lernen im Lockdown – TVE macht’s möglich
Lücke der Corona-Verordnung

Greven -

Der TVE konnte jetzt – trotz Corona-Beschränkung – Schwimmkurse anbieten. Sehr zur Freude der Kinder.

Freitag, 09.04.2021, 22:19 Uhr
Maximilian Veltmann mit Pauline und Greta beim Corona-Test
Maximilian Veltmann mit Pauline und Greta beim Corona-Test Foto: TVE

Mit dem Lockdown im Herbst fanden auch die Schwimmkurse des TVE ein abruptes Ende. Eine Stunde mehr und einige Kinder, die über den Sommer mit Schwimmkursen begonnen hatten, hätten ihre Prüfung für das Seepferdchen- oder Bronzeabzeichen ablegen können, das sichtbare Zeichen dafür, dass sie auf dem Weg zum sicheren Schwimmer sind. Doch dazu kam es nicht. Umso mehr freuten sich Eltern und Kinder als sie am Gründonnerstag die überraschende Mitteilung vom TVE bekamen, dass die Schwimmkurse nach den Feiertagen fortgesetzt werden konnten.

Möglich war dies durch eine zunächst unbemerkt gebliebene Änderung in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die ab dem 29. März galt. Im Paragraph 7 wurden überraschend Anfängerschwimmkurse in Gruppen von fünf Kindern zugelassen. Leider vergingen dann noch vier kostbare Ferientage bis die Nachricht kam, dass Kurse ab Dienstag nach Ostern auch für Anfängergruppen des TVE möglich wären.

Zum Schutz der Schwimmlehrer wurde vereinbart, dass die Kinder alle zwei Tage unmittelbar vor dem Schwimmkurs einen Corona-Selbsttest machen müssen. Die entsprechenden Testkits besorgte der Verein noch auf die Schnelle über die Feiertage.

„Die Freude der Kinder sich im Wasser zu bewegen, ist riesig“, schwärmten Maximilian Schülling und Lucy Springensguth, die spontan und mit viel Engagement die ersten Unterrichtseinheiten übernahmen.

Als Schüler und begeisterte Wettkampfschwimmer konnten sie sich so kurzfristig für die Kurse frei machen und so an ihre Lehrerfolge aus den Kursen in den Sommerferien anknüpfen.

Auch die Leiterin der Schwimmabteilung Sabine Meyer und die langjährige Schwimmlehrerin Nadine Nobbe nahmen sich frei um zu unterstützen.

„Klasse, dass der Verein und die Schwimmlehrer sich so engagieren, damit unsere Kinder schwimmen lernen können“, ist das Resümee der Eltern, die sich nur um die Durchführung der Tests kümmern müssen. Unkompliziert reagierte auch das Jugend- und Sportamt, das zusicherte, die von der Bäder GmbH in Rechnung gestellte Beckenmiete für die Kurse zu übernehmen. Hierdurch war es möglich, dass der Verein die Kurse allein gegen Erstattung der Kosten für die Corona-Tests durchführen konnte.

Auch in den verbleibenden drei Wochen bis zur voraussichtlichen Schließung des Hallenbades plant die Schwimmabteilung des TVE Kurse anzubieten. An bis zu drei Abenden in der Woche soll den vielen Kindern auf der Warteliste ein Angebot gemacht werden.

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