Geflügelpest: Teile von Greven sind Sperrbezirk
Hausarrest für Freilandhühner

Greven -

Einen Fall von Geflügelpest gab es in Greven noch nicht – aber in Handorf. Und deshalb ist Greven Von Peter Beckmann
Mittwoch, 14.04.2021, 06:34 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 06:34 Uhr
Teilbereiche von Greven sind Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet – ein Schild vor der Firma Setex. Betroffen sind auch die beiden Ställe von Tobias Werning (r.) und Thomas Wickenbrock. Hier dürfen die Freilandhühner immerhin in die „Wintergärten“.
Teilbereiche von Greven sind Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet – ein Schild vor der Firma Setex. Betroffen sind auch die beiden Ställe von Tobias Werning (r.) und Thomas Wickenbrock. Hier dürfen die Freilandhühner immerhin in die „Wintergärten“. Foto: Günter Benning
Wie die Hühner das finden? Wer weiß das schon. Tobis Werning, sozusagen das Herrchen der Tiere, ist natürlich nicht begeistert. Aber: Bislang sind er und sein Kollege Thomas Wickenbrock noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Trotzdem: Die Geflügelpest, die auf einem Hof in Handorf ausgebrochen ist, hat Spuren hinterlassen – zumindest für die Hühner. Die Hühner – in den beiden Ställen von Werning und Wickenbrock am Postdamm sind es jeweils 15 000 Tiere – haben quasi Hausarrest. Freilandhaltung, die sie normalerweise genießen dürfen, ist momentan tabu. „Unsere Ställe liegen im Beobachtungsgebiet, deswegen dürfen die Tiere nicht nach draußen“, erklärt Werning. Doch damit war es kurz nach dem ersten Auftreten der Vogelgrippe nicht getan.
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