Katastrophale Schäden
Förster Lintel-Höping: Totholz im Wald hat auch Vorteile

Greven -

Katastrophale Schäden in den Wäldern. Förster Theodor Lintel-Höping hat in 40 Jahren Dienstzeit eine Situation wie heute noch nicht erlebt. Aber er macht auch Hoffnung: Die Nachhaltigkeit sei gewährleistet.
Freitag, 23.04.2021, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 23.04.2021, 18:00 Uhr
Mit dem Leiter des Forstbetriebsbiezirks Greven Theodor Lintel-Höping im Wald, der durch Sturm und den Borkenkäfer gelitten hat.
Mit dem Leiter des Forstbetriebsbiezirks Greven Theodor Lintel-Höping im Wald, der durch Sturm und den Borkenkäfer gelitten hat. Foto: Günter Benning
Theodor Lintel-Höping ist seit fast 40 Jahren Förster beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Aber Jahre wie die letzten drei hat er noch nie erlebt. Über die Situation im Wald sprach er mit unserem Redaktionsmitglied Günter Benning. Wenn man durch die Gegend fährt, sieht man viele Waldstücke mit umgeknickten Birken, Fichten, Buchen. Wie ist die Situation aus Sicht des Försters? Lintel-Höping: Nun, wir haben einige trockene Jahre hinter uns. In diesem Winter und Frühjahr hatten wir zum Glück wieder mehr Regen als in den vergangenen Jahren, da müssen wir abwarten, wie sich das auswirkt. Buchen stark betroffen Gehen wir mal die Schäden an den einzelnen Baumarten durch. Lintel-Höping: Die Grevener Waldbesitzer haben etwa elf Prozent Buchen. Da sind die Schäden mit am größten. Die Buche ist oft ein Flachwurzler, Schäden erkennt man leicht an den trockenen Kronen. Die Buchen sterben langsam ab und werden durch die herabfallenden, trockenen Äste auch zu einer Gefahr für Waldbesucher.
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