Kampf gegen die Bürokratie im Maria Josef-Hospital
Chips für die Patientenakte

Greven -

Chips am Kittel. Das soll helfen, um Bürokratie im Krankenhaus zu bekämpfen. Das Maria Josef-Hospital nimmt an einem großen Forschungsprojekt teil. Von Günter Benning
Mittwoch, 28.04.2021, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.04.2021, 06:00 Uhr
Die Datenbrille zeigt Patientendaten an. Auch damit wird im Maria-Josef-Krankenhaus experimentiert.
Die Datenbrille zeigt Patientendaten an. Auch damit wird im Maria-Josef-Krankenhaus experimentiert. Foto: SFH
Bürokratie liebt keiner. Besonders im Krankenhaus wird die Pflicht zur Dokumentation immer wieder beklagt. „Zum Teil kostet die Pflegedokumentation pro Mitarbeiter zwei Stunden am Tag“, sagt Anja Ewering, Assistentin der Pflegedirektion am Maria Josef-Hospital, „die Zeit fehlt dann in der direkten Patientenversorgung.“ Um das Problem in den Griff zu bekommen, nimmt Grevens Krankenhaus derzeit an einem Forschungsprojekt teil. Dabei werden viele Daten automatisch erhoben. Warum wächst eigentlich der bürokratische Aufwand? Da sind einmal die gesetzliche Vorschriften. „Aber auch die Anforderungen des Qualitätsmanagements und von Prüfstellen, zum Beispiel dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen steigen“, sagt Pflegedirektor Matthias Apken, „das ist wie eine Pyramide. Wir verbessern die Dokumentation, dann steigen die Anforderungen.“ Zwei Stunden Dokumentation Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde die tatsächlich Arbeitszeit gemessen.
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