Mo., 08.05.2017

Spaß an Bewegung Einfach Spaß an Bewegung haben

Balance halten war auf der Wippe ganz wichtig. Sie gehörte zu den zahlreichen Stationen für die Kinder.

Balance halten war auf der Wippe ganz wichtig. Sie gehörte zu den zahlreichen Stationen für die Kinder. Foto: Rainer Nix

Horstmar/Leer - 

Mehr als 80 drei- bis sechsjährige Mädchen und Jungen aus sämtlichen Kindergärten in Horstmar und Leer nahmen an den Übungen zum Kinderbewegungsabzeichen NRW in der Turnhalle des Lernzentrums Horstmar teil. Mit dem Parcours sprechen wir fünf verschiedene Entwicklungsbereiche an“, erklärte Judith Melzer, erste Jugendwartin im TuS Germania, Fachschaft Gymnastik.

Von Rainer Nix

Es wurde balanciert, geklettert, gelaufen, gehüpft und gesprungen. Am Samstagmorgen war in der Sporthalle des Gymnasium Arnoldinums im Lernzentrum Horstmar „Kibaz“ angesagt. Mehr als 80 drei- bis sechsjährige Mädchen und Jungen aus sämtlichen Kindergärten in Horstmar und Leer nahmen an den Übungen zum Kinderbewegungsabzeichen NRW teil.

Die Kleinen waren mit Begeisterung bei der Sache und nahmen jede Herausforderung an, je nach Temperament mit mehr oder weniger Enthusiasmus. Sie durchliefen zehn Stationen eines Bewegungsparcours, der vor wenigen Jahren vom Landessportbund und der Sportjugend NRW eingeführt wurde. Eingeladen hatten die Sportvereine TuS Germania Horstmar und Westfalia Leer gemeinsam mit ihren Kooperations-Kindergärten.

„Mit dem Parcours sprechen wir fünf verschiedene Entwicklungsbereiche an“, erklärte Judith Melzer, erste Jugendwartin im TuS Germania, Fachschaft Gymnastik. Gefördert werden die motorische, soziale und kognitive sowie die Wahrnehmungs- und psychisch-emotionale Entwicklung. So gilt es unter anderem, auch das „Teamplay“ zu trainieren. Die Kinder liefen über kleine Wippen, mussten auf einer langen Bank über Bälle steigen, sich auf ein großes farbiges Tuch fallen lassen und vieles mehr.

„Wir bieten das Kibaz hier erstmalig an“, so Melzer, „es geht einfach darum, den Mädchen und Jungen Spaß an sportlichen Aktivitäten zu vermitteln.“ Dieses Ziel haben die beiden kinderfreundlichen Sportvereine und die Bewegungskindergärten der Burgmannstadt sicherlich erreicht. Waren alle Stationen abgehakt und dokumentiert gab ess zum Abschluss für alle eine Urkunde. Eltern durften selbstverständlich mitkommen, auf Geschwisterkinder die nicht an der Wertung teilnahmen, wartete eine Spielecke.

Der noch relativ junge „Aktionsbaustein“ für die Kinder- und Jugendarbeit in Sportvereinen ist ein lockeres Angebot ohne Leistungsdruck und Stress. Er fördert auf spielerische Art und Weise den natürlichen Bewegungsdrang.



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