Di., 16.05.2017

Aktionstag E-Mobilität ist ein Trend-Thema

Bürgermeister Robert Wenking (3.v.r.), Stadtmarketing-Geschäftsführer Hubertus Brunstering (r.), Christian Uhlich (li.) und Monika Schürmann (3.v.l.) von „innogy“ kamen mit den Bürgern ins Gespräch.

Bürgermeister Robert Wenking (3.v.r.), Stadtmarketing-Geschäftsführer Hubertus Brunstering (r.), Christian Uhlich (li.) und Monika Schürmann (3.v.l.) von „innogy“ kamen mit den Bürgern ins Gespräch. Foto: rgs

Horstmar - 

Sehr gut besucht war der „Tag der E-Mobilität“.

Von Regina Schmidt

„Ich bin wirklich begeistert. Das war ein tolles Erlebnis und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt“, kommentierte Lothar Terlau seine erste Fahrt mit einem elektronisch angetriebenen Auto. Er war am Sonntag der Einladung zum „Tag der E-Mobilität“ in Horstmar gefolgt. Das Energieunternehmen „innogy“, die Stadt Horstmar und der Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“, die diesen besonderen Info-Tag gemeinsam organisiert hatten, freuten sich über das große Interesse der Bürger. Die nutzten zahlreich die Gelegenheit zur Probefahrt mit dem E-Auto oder dem E-Bike.

„Wir möchten die E-Mobilität fördern, denn mit Blick auf Umweltverschmutzung, Klimawandel und schwindende Rohstoffe gehört dieser Art der Fortbewegung die Zukunft“, beschrieb Bürgermeister Robert Wenking die Motivation des Aktionstages.

„E-Mobilität ist ein absolutes Trend-Thema und das Interesse der Menschen daran ist groß“, bestätigte auch Christian Uhlich von „innogy“. „Allerdings wissen die meisten Leute noch nicht viel über die Möglichkeiten elektronischer Fortbewegung oder haben Vorbehalte.“ Dies gelte besonders für E-Autos. „Das sind ganz normale Autos, man muss nur erst die Scheu verlieren und einen solchen Wagen einmal fahren“, lud er zu Probefahrten ein. Dafür stand ein vollelektronischer BMW i3 94aH bereit.

Positiv überrascht zeigten sich dann die „Testfahrer“. Sie lobten das „angenehme Fahrgefühl“, die „super Beschleunigung“ und das „gute Handling“ des E-Autos. Bedenken gab es vor allem hinsichtlich der Reichweite der Autos und der Ladezeiten. „Schon in naher Zukunft wird sich die Reichweite der E-Autos erhöhen und die Ladezeit verkürzen“, ist sich Christian Uhlich sicher.

Ein Anreiz zur Anschaffung eines elektronischen Wagens sei außerdem die Verbesserung der Schadstoffbilanz. Und einen weiteren Vorteil der E-Autos führte der Experte an: „Die Betriebskosten sind mit vier Euro pro 100 Kilometer enorm günstig.“

Für Fragen rund um die E-Mobilität standen die Experten von „innogy“ den ganzen Tag über an einem Info-Stand zur Verfügung. Das Unternehmen ist einer der größten Produzenten und Lieferanten von Strom aus erneuerbaren Energien. „Wir freuen uns über die große Resonanz hier in Horstmar“, zog Referentin Monika Schürmann eine positive Bilanz des Aktionstages.

Zufrieden mit dem Interesse des Publikums zeigten sich auch Walter und Roland Blömer. Das bekannte ortsansässige Fahrradgeschäft präsentierte aktuelle E-Bike-Modelle auf dem Kirchplatz. „Die Pedelecs sind in aller Munde und immer mehr Menschen wollen sich ein E-Bike anschaffen. Es ist aber wichtig, ein geeignetes, auf die persönlichen Bedürfnisse des Nutzers zugeschnittenes Rad zu finden.“ Um im riesigen Angebot den Überblick zu behalten, ist eine fachgerechte Beratung sinnvoll.

Die Blicke der Besucher zog der BMW i 8 auf sich, den die Firma Cyran aus Borghorst am „Tag der E-Mobilität“ ausstellte. Der extravagante Sportwagen ist ein Hybrid-Modell. Das Borghorster Autohaus präsentierte mit dem Activ Tourer aus der 2er-Reihe von BMW ein weiteres Hybrid-Auto sowie ein besonderes Modell des BMW i3. „Dieser Wagen hat eine Reichweitenverlängerung und erreicht statt 190 Kilometer 300 Kilometer“, erklärten Mitarbeiter des Autohauses dem staunenden Publikum.

Die Stadt Horstmar will in Sachen E-Mobilität mit gutem Beispiel vorangehen und denkt über die Anschaffung oder Anmietung eines elektronisch betriebenen Dienstwagens nach. Denkbar sei auch ein Car-Sharing-Modell, meint Bürgermeister Wenking: „Wenn die Verwaltung das Auto nicht braucht, zum Beispiel in den Abendstunden, könnte es auch von Unternehmen oder Bürgern genutzt werden.“



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