Beliebte Einrichtung
Umzug des Wertstoffhofes möglich

Horstmar -

Der Wertstoffhof im Horstmarer Gewerbegebiet wird von den Bürgern stark frequentiert. Allerdings ist das Betriebsgelände relativ beengt. Zudem ist es gerade für die älteren Nutzer beschwerlich, dass sie erst Stufen erklimmen müssen, bevor sie die Container erreichen. Mit diesen und anderen Mängeln befasste sich die CDU-Fraktion während eines Ortstermins, an der auch Bürgermeister Robert Wenking teilnahm. Er hielt eine Verlegung des Betriebshofes für möglich.

Montag, 18.09.2017, 18:00 Uhr aktualisiert: 20.09.2017, 16:23 Uhr
CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer (3.v.l.) hatte seine Parteikollegen zu einem Ortstermin an den Wertstoffhof eingeladen. Daran nahm auch Bürgermeister Robert Wenking teil (l.).  
CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer (3.v.l.) hatte seine Parteikollegen zu einem Ortstermin an den Wertstoffhof eingeladen. Daran nahm auch Bürgermeister Robert Wenking teil (l.).  

Der Wertstoffhof im Gewerbegebiet ist eine beliebte Einrichtung. Er wird an den Öffnungstagen (freitags und samstags) sehr gut frequentiert. Neben Grünabfällen können sperriger Müll, Elektro- und Elektronikgeräte sowie Altmetall angefahren werden.

Doch nicht immer geht das reibungslos vonstatten. Die am Straßenrand geparkten großen Lkw behindern die Sicht für Ein- und Ausfahrten zum Betriebsgelände. Außerdem stehen den in der langen Warteschlangen stehenden Pkw diese Parkstreifen dann nicht zur Verfügung und sie müssen auf der Fahrbahn parken.

Ein weiterer Knackpunkt ist das relativ beengte Betriebsgelände des Wertstoffhofes. Das Rangieren mit Autos samt Anhänger wird zum Geduldsspiel und hindert den reibungslosen Ablauf. Immer wieder beklagt wird das Entladen in den aufgestellten Containern. Um sie befüllen zu können, müssen erst einige Stufen erklommen werden. Insbesondere für ältere Leute ist das ein Problem, wenn sie die Säcke mit dem Abfall zunächst hochtransportieren müssen, um sie dann entleeren zu können.

CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer nahm diese Beschwerden zum Anlass, seine Parteikollegen zur Ortsbesichtigung auf den Wertstoffhof einzuladen. Mit dabei war auch Bürgermeister Robert Wenking. Alle waren sich einig, dass hier bald Abhilfe geschaffen werden soll, denn der im Jahr 2004 erstellte Wertstoffhof entspreche nicht mehr den heutigen Erkenntnissen. Damals sei man froh gewesen, der Bevölkerung überhaupt etwas anbieten zu können.

Der Bürgermeister machte einen Vorschlag, als er die mögliche Verlegung des Wertstoffhofes ansprach. So besitzt die Stadt im Gewerbegebiet in der Nähe von Grundschöttel ein Grundstück. Es hat eine Größe von 6 400 Quadratmetern und ist gegenüber dem jetzigen mit 1 400 Quadratmeter wesentlich größer. Dort könne man auch vernünftige Zuwegungen schaffen und die Container ebenerdig platzieren. „Das ist ja eine tolle Idee, wir werden sie weiter verfolgen“, kündigte Mollenhauer an.

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